Navigationshilfe:

Montage: Planet Schule Geocoin, Karte und stilisierter Globus, Hand mit GPS-Gerät. (Quelle: SWR, Peter Bernstein)

Es gibt verschiedene Arten von Caches. Die drei wichtigsten Arten sind Traditional-, Multi-, und Mystery-Caches.
Der Traditional ist der einfachste Cache-Typus. Die angegebenen Koordinaten führen direkt zum Versteck.
Bei einem Multi erhält man zunächst nur die Koordinaten eines Startpunktes und gelangt über mehrere darauffolgende Stationen zum eigentlichen Cache.
Ein Mystery-Cache verlangt vor Freigabe seiner Koordinaten das Lösen eines Rätsels.

Der Cache

Der Cache selbst besteht typischerweise aus einer wasserdichten Box mit einem Logbuch, einem Stift und etwas Spielzeug oder anderem Tauschmaterial. Es gilt: wer etwas dem Cache entnimmt, muss auch etwas mindestens Gleichwertiges hineinlegen. Mitunter befinden sich auch Travelbugs oder Geocoins in einem Cache. Dabei handelt es sich um „Reisende“, die von Cache zu Cache getragen werden, und deren Reise im Internet registriert wird.

Montage: Stilisierter Globus mit Satelliten (Quelle: colourbox)

Die Größe eines Caches kann ganz unterschiedlich sein. Ursprünglich waren Cache-Behälter eher groß, also etwa fast in den Ausmaßen eines Wäschekorbs. Inzwischen findet man alle möglichen Behältertypen, auch sehr kleine, sogenannte Nano-Caches, die kleiner als eine Fingerkuppe sind. Meist sind diese magnetisch an Metallteilen versteckt.

Beim Legen eines Cache gibt es vieles zu beachten. Er darf z. B. nicht in Naturschutzgebieten oder auf privatem Grund gelegt werden. Auch potentiell sicherheitsrelevante Örtlichkeiten wie Flughäfen oder Bahngleise sind absolut tabu. Generell sollte man niemals Lebensmittel in einen Cache ablegen, um keine Tiere anzulocken. Außerdem sollte ein Cache immer ohne Gefahr für die Geocacher erreichbar sein. Weil es so vieles zu beachten gibt beim Legen eines Caches, ist es sinnvoll, erst einmal eine Weile nach Geocaches zu suchen und entsprechende Erfahrungen zu sammeln, bevor man selbst einen Cache legt.

Einführung in das Thema Geocaching vom Kreismedienzentrum Reutlingen

Was braucht man zum Geocachen?

Neben Spaß am Aufenthalt in der freien Natur und der Bereitschaft, sich weder von Sturm, Regen oder Zecken abhalten zu lassen, benötigt man natürlich noch ein GPS-Gerät. Das kann eines der klassischen Outdoor-Geräte sein, wie sie inzwischen für unter 100 Euro erhältlich sind oder ein modernes Smartphone mit GPS-Funktion.

Kartenfunktion

Montage: Smartphone mit Kartensoftware (Quelle: Colourbox)

Empfehlenswert sind Geräte mit Kartenfunktion, weil sie die Navigation im Gelände stark erleichtern. Die meisten Geräte sind nicht auf teure Herstellerkarten angewiesen, sondern können mit kostenlosen Karten des Open-Streetmap-Projektes betrieben werden

Einführung in das Thema GPS-Geräte vom Kreismedienzentrum Reutlingen

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