Ein romantisches Candle-Light-Dinner: Zwei Menschen kommen sich näher. Für Grippeviren die Chance, ein neues Opfer zu finden. Ein Husten- oder Niesanfall schickt die infektiöse Luftfracht auf die Reise! Doch die Immunabwehr hat Mittel und Wege, den Körper zu schützen. In der Animation wird auf originelle Weise erklärt, wie Fieber und Halsschmerzen mit der körpereigenen Abwehr zusammenhängen.
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Die Killerzellen zerstören die infizierten Zellen mitsamt den Viren, die in diese eingedrungen sind.
Die Zeichentrick-Animation ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine anschauliche Reise durch den menschlichen Körper. Schritt für Schritt können sie die körpereigene Abwehr bei ihrem Kampf gegen unerwünschte Eindringlinge begleiten und herausfinden, was bei einer Entzündung geschieht. In einigen Szenen kann aktiv in die Animation eingegriffen werden, was durch ein aufblinkendes Hand-Symbol, das auf das anklickbare Objekt gerichtet ist, deutlich wird. Durch einen Klick auf das Pfeilsymbol kann man zurück zur letzten Szene der Animation gelangen.

Werden Viren von Antikörpern getroffen und umhüllt, können sie nicht mehr in die Zellen der Schleimhäute eindringen.
Alles beginnt mit einem Niesanfall während eines gemütlichen Zusammenseins. Das Ziel der Viren sind die Schleimhäute in Nase, Mund und Rachen. Die Grippeerreger versuchen in die Zellen einzudringen, denn nur dort können sie sich vermehren und weiter existieren.
Ist die Zahl der Viren gering, werden sie normalerweise von Fresszellen abgefangen und die Grippeattacke bleibt ohne spürbare Folgen. Landen aber sehr viele Viren in den Atemwegen des Opfers, kann es gefährlich werden. Wenn die Immunabwehr jetzt nicht alle Kräfte mobilisiert, vermehren sich die Viren massenhaft. Deshalb heißt es schnell reagieren und auf die blaue Fresszelle klicken!
Werden die Fresszellen mit der Invasion der Grippeerreger nicht allein fertig, schlagen sie Alarm. Botenstoffe werden entsandt, um Hilfe zu holen. Immer mehr Viren befallen die Zellen. Dagegen hilft erst mal nur eins: Antikörper abschießen. Diese Lenkwaffen finden die Viren und umhüllen sie. Die getroffenen Viren können nicht in die Zellen eindringen.

Die Fresszellen beseitigen die von den Antikörpern getroffenen Viren.
Zwar beseitigen Fresszellen die abgeschossenen Viren, aber damit allein ist der Vireninvasion nicht beizukommen. Weitere Abwehrkräfte müssen mobilisiert werden. Ein Botenstoff signalisiert dem Gehirn: Körpertemperatur erhöhen! Jetzt spürt das Opfer die typischen Grippesymptome: Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen. Die erhöhte Temperatur verstärkt die Abwehrkräfte. Der Kampf gegen die Grippeviren läuft auf Hochtouren.
Um auch Viren in den Schleimhautzellen zu erwischen, marschieren Killerzellen auf. Sie zerstören die infizierten Zellen mitsamt den Viren. Das Gemetzel der Killerzellen hinterlässt deutliche Spuren. Der Hals ist entzündet und schmerzt.
Erst wenn die Killerzellen ihre Arbeit getan haben, treten sie ab. Dann lassen die Beschwerden nach. Allmählich sinkt die Temperatur auf Normalniveau und die Grippe ist glücklich überstanden.