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Allergie – Eine Überreaktion des Immunsystems

Hm, Erdbeeren! Rot, saftig und so gesund! Doch die süße Versuchung bleibt nicht bei allen Menschen ohne Folgen. Vater reagiert auf Erdbeeren allergisch. Es juckt ihn schon, wenn er nur daran denkt. Die interaktive Animation zeigt, was im Körper eines Allergikers geschieht.

Animation Allergie starten

Bei Kontakt mit bestimmten Stoffen - den sogenannten Allergenen - kommt es bei Allergikern zu einem unangemessenen Großeinsatz der Abwehrkräfte.

Bedienung der interaktiven Animation

Die Zeichentrick-Animation ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine anschauliche Reise durch den menschlichen Körper. Schritt für Schritt können sie erfahren, wie das übereifrige Immunsystem von Allergikern reagiert. In einigen Szenen kann aktiv in die Animation eingegriffen werden, was durch ein aufblinkendes Hand-Symbol, das auf das anklickbare Objekt gerichtet ist, deutlich wird. Durch einen Klick auf das Pfeilsymbol kann man zurück zur letzten Szene der Animation gelangen.

Detailansicht der interaktiven Animation: Zeichentrick-Darstellung einer Mastzelle

Die Mastzelle ist mit Antikörpern bewaffnet.

Ablauf der Animation "Abwehr Allergie"

Wenn Erdbeeren mit der Mundschleimhaut in Berührung kommen, greift die Immunabwehr normalerweise nicht ein. Die Früchte enthalten ja nur harmlose Stoffe. Bei überempfindlichen Menschen dagegen lässt sich die Immunabwehr täuschen. Fälschlicherweise hält sie einige Bestandteile von Erdbeeren für Krankheitserreger, die mit allen Mitteln zu bekämpfen sind.

Auf die vermeintlichen Feinde - die Allergene - werden passende Antikörper abgefeuert. Dieser heftige Kampf ruft Mastzellen auf den Plan, die sonst nur bei Parasitenbefall einschreiten. Bewaffnen sich die Mastzellen mit Antikörpern, ist der Betroffene gegen Erdbeeren sensibilisiert.

So geht es auch dem Jungen, ohne dass er gleich etwas davon merkt. Fast alles kann er problemlos genießen! Nun können die Schüler in die Animation eingreifen und dem Jungen, der am Frühstückstisch Platz genommen hat, Lebensmittel anbieten: knuspriges Brot, frische Kuhmilch oder eben Erdbeeren.

Detailansicht der interaktiven Animation: Zeichentrick-Darstellung einer Mastzelle in Aktion

Die Mastzelle erwischt die Erdbeerallergene mit jeweils zwei Antikörpern.

Die Erdbeeren entpuppen sich als ziemlich reizende Früchtchen und lösen unmittelbar eine heftige Immunreaktion aus! Erwischt die Mastzelle nämlich Erdbeerallergene mit jeweils zwei Antikörpern, wird es unangenehm. Sie entlässt üble Botenstoffe aus ihrem Bauch. Diese erweitern die Blutgefäße und machen die Bahn frei, damit möglichst viele andere Abwehrzellen zur Hilfe eilen können.

Die Folge: Den Jungen plagen jetzt Schwellungen und Juckreiz. Offenbar hat er die allergische Veranlagung von seinem Vater geerbt. Der erinnert sich noch mit Schrecken an eine Erdbeere, die ihm seinerseits so schwer zugesetzt hat. Kaum hatte er sie verzehrt, wurden überall im Körper Mastzellen aktiv. Sie schickten massenweise Botenstoffe und die Gefäße erweiterten sich schlagartig. Der Blutdruck fiel bedrohlich. Das Gehirn wurde nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Es kam zum lebensbedrohenden anaphylaktischen Schock. Da konnte nur noch der Notarzt helfen. Mit Medikamenten brachte er den Kreislauf zum Glück wieder in Schwung.

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