Hier finden Sie Unterrichtsmaterial inklusive Arbeitsblätter für die 3. bis 6. Klasse zum Film „Knietzsche und das Lernen“.
Themen
• Lernen
Klassenstufen | Kompetenzen | Fächer | Lehrplan
Klassenstufen
• Klasse 3-6, alle Schularten
Kompetenzen
• gemeinsam nachdenken, offene Fragen stellen, ein eigenständiges Urteil bilden
• selbstständig denken, Gedanken anderer reflektieren und weiterdenken
• logisch-begründend und kreativ denken
• Gesprächskompetenz und soziales Lernen
Fächer
• Sachunterricht
• Deutsch
• Religion/Ethik
• Kunst
• Praktische Philosophie
Lehrplan
Die Reihe "Knietzsche erklärt die Welt" eignet sich sehr gut, um mit Kindern zu philosophieren. "Philosophieren mit Kindern" ist kein eigenes Fach, findet in der Schule aber immer häufiger statt. Es wird eher als fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip verstanden.
Unterrichtsentwurf
Material: Film, Tafel, vier Arbeitsblätter, ein Materialblatt.
Tipp zur Binnendifferenzierung: Das Beispiel für Lernen im Einstieg vor dem Film kann an die Schüler*innen der jeweiligen Lerngruppe angepasst werden.
Einstieg vor dem Film
Lernstrategien: Wie lernen die Schüler*innen Gedichte auswendig? Welche Tricks und Tipps kennen sie?
Material: -
Sozialform: Unterrichtsgespräch
Filmbeobachtung
Ansehen des Films, spontane Diskussion und Fragen.
Material: Film, Tafel
Sozialform: Unterrichtsgespräch, Sammlung der Fragen, Diskussionspunkte an der Tafel
Vertiefung 1: Was lernen?
Was kann man alles lernen? Die Kinder sammeln auf Arbeitsblatt 1 Ideen und markieren, was sie bereits gelernt haben und was sie gerne lernen möchten. Diskussion: Was lernen sie in der Schule? Was lernen sie woanders? Lernt man auch außerhalb der Schule?
Material: Arbeitsblatt 1
Sozialform: Partner- und Einzelarbeit, Unterrichtsgespräch
Vertiefung 2: Eigenen Stundenplan erstellen
Wenn die Kinder selbst bestimmen könnten, was sie in der Schule lernen, was würden sie dann lernen? Auf Arbeitsblatt 2 stellen sie ihnen eigenen Stundenplan zusammen.
Material: Arbeitsblatt 2
Sozialform: Einzelarbeit, Galeriegang, Unterrichtsgespräch
Vertiefung 3: Hausaufgaben
Wo und wie lernen die Schüler*innen am besten? Auf Arbeitsblatt 3 schreiben sie auf, wo sie am besten Hausaufgaben machen können, was sie stört und welche Tipps sie zum besseren Konzentrieren haben.
Material: Arbeitsblatt 3
Sozialform: Einzelarbeit, Unterrichtsgespräch
Vertiefung 4: Lernarten ausprobieren
Die Schüler*innen probieren im Selbsttest verschiedene Arten zu lernen aus und besprechen die Vor- und Nachteile. Das Vorgehen ist auf Materialblatt 4 beschrieben.
Material: Materialblatt 4
Sozialform: Unterrichtsgespräch, Hausaufgaben
Vertiefung 5: Eselsbrücken
Auf Arbeitsblatt 5 erklären die Kinder die Eselsbrücken aus dem Film. Welche Eselsbrücken kennen sie selbst? Helfen Eselsbrücken?
Material: Arbeitsblatt 5
Sozialform: Partnerarbeit
Vertiefung 6: Lernen als Baby und Kleinkind
Kinder befragen ihre Eltern, was und wie sie als Babys und Kleinkinder gelernt haben, bringen Fotos mit und erzählen darüber in der Schule.
Material: -
Sozialform: Hausaufgabe, Unterrichtsgespräch
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Alle Themen zum Schwerpunkt Knietzsche, der kleinste Philosoph der Welt
Knietzsche und die Erinnerung
Knietzsche meint, die Erinnerung ist so normal wie ein Nickerchen, aber gleichzeitig auch so unberechenbar wie die Lottozahlen.
Knietzsche und die Philosophie
Knietzsche meint, die Gedanken sind frei, denn das Denken ist grenzenlos – und wie Brausepulver im Kopf. Denken ist Philosophie.
Knietzsche und die Privatsphäre
Knietzsche meint, die Privatsphäre ist wie eine unsichtbare Kugel, die uns umschließt. Ihr Zugang ist eine Einladung in die eigene Welt.
Knietzsche – Hallo Tod
Was nach dem Tod passiert, weiß niemand. Kindgerecht und witzig erklären die Animationen um Opa Knietzsche, was das ist – der Tod - und wohin die letzte Reise gehen kann.
Knietzsche und die Entschuldigung
Knietzsche meint, jeder macht mal Fehler. Aber wenn ein Fehler mit anderen Menschen zu tun hat, ist eine Entschuldigung fällig.
Knietzsche und die Höflichkeit
Knietzsche meint, dass man mit Höflichkeit am besten durchs Leben geht. Höflich ist, wer sich an die Benimmregeln hält und die Grenzen des Anderen nicht überschreitet.
Knietzsche und das Selbstbewusstsein
Knietzsche meint, dass nicht jeder gleich viel Selbstbewusstsein hat. Jeder kann sein Selbstbewusstsein vergrößern und es funktioniert wie ein Schutzschild.
Knietzsche und die Freiheit
Knietzsche meint, Freiheit ist meistens ein Tauschgeschäft. Wir müssen uns entscheiden und dann die Verantwortung dafür tragen.
Knietzsche und die Gerechtigkeit
Knietzsche meint, wenn das Leben ein Konzert ist, dann ist die Gerechtigkeit für die Harmonie zuständig.
Knietzsche und das Ich
Knietzsche meint, das Ich ist die Zusammensetzung aus allem, was einen ausmacht: Name, Aussehen, Talenten, Interessen, Gefühlen und Denken.