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Einsatz im Unterricht

Methodisch-didaktische Hinweise zur Sendung "Werbung: Wie Produkte verkauft werden"

Die Richtlinien und Lehrpläne von NRW (2003) legen Aufgaben, Ziele und Inhalte der Bildungsarbeit in der Grundschule fest. Für den Sachunterricht werden im Lehrplan zum Thema "Mensch und Gemeinschaft" folgende Aufgabenschwerpunkte verbindlich genannt: Konsumgüter und Konsumbedürfnisse – Konsumverhalten und Ökologie.

Für die 3. und 4. Klassenstufe werden folgende Unterrichtsgegenstände ausgewiesen: 1. Absicht von Werbung und ihre Wirkung untersuchen. 2. Werbung und Wirklichkeit vergleichen.

Die Sendung beschränkt sich auf die Aufbereitung des ersten Unterrichtsgegenstandes. Die kritische Auseinandersetzung mit der Werbung sollte als zusätzliches Unterrichtsvorhaben von der Lehrkraft individuell geplant und durchgeführt werden.

Der Film zeigt zum einen, wie von einer professionellen Werbeagentur für unterschiedliche Produkte Werbung gemacht wird. Die Vorgehensweise ist aufgrund ihrer klaren Struktur für Kinder verständlich und nachvollziehbar. Zum anderen wird dargestellt, wie Grundschüler für ihr eigenes Produkt ("selbst hergestellte Limonade") eine Werbestrategie entwickeln. Sowohl in der Schulklasse als auch in der Werbeagentur werden die gleichen Arbeitsschritte angewandt und Teamarbeit als Organisationsform gewählt.

Zum Einsatz im Unterricht

Nach dem Betrachten des Films sollten mit den Schülerinnen und Schülern die wichtigsten Punkte des Werbekonzeptes herausgearbeitet und auf einem Plakat oder der Tafel festgehalten werden. Die im Film gebrauchten Fremdwörter sollten ebenfalls aufgelistet und erklärt werden. Beides muss für die spätere Bearbeitung der Arbeitsaufträge zur Verfügung stehen. Im Anschluss daran können die Schüler ihr durch den Film erworbenes Wissen mit Hilfe der Arbeitsmaterialien M1 – M6 vertiefen, anwenden und erweitern. Als Methode bietet sich das Stationenlernen an, das in der Info-Box „Praktisches Vorgehen“ konkret beschrieben wird. Folgende allgemeine Merkmale zeichnen das Stationenlernen aus:

• Im Klassenraum liegen vielfältige Lernangebote („Stationen“) zu den verschiedenen Bereichen des Rahmenthemas aus, deren Anzahl von der Komplexität des jeweiligen Lernziels abhängt.

• Durch die Aufgabenstellungen werden Bezüge zu mehreren Fächern (im konkreten Fall: Sprache, Sachunterricht und Kunst) hergestellt.

• An jeder Station finden die Schüler eine Stationskarte mit dem Arbeitsauftrag und die für die Bearbeitung notwendigen Materialien (im konkreten Fall: die jeweiligen Arbeitsblätter), die von ihnen weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich zu bearbeiten sind. Alle Arbeitsmaterialien einer Station werden durch eine gemeinsame Überschrift gekennzeichnet. Die Reihenfolge der Bearbeitung kann je nach Thema frei wählbar oder durch die Nummerierung der Stationen vorgegeben sein.

• Eine angemessene Selbstkontrolle wird unterstützt durch den Laufzettel, der von jedem Schüler auszufüllen ist, sowie durch Kontrollblätter an den einzelnen Stationen. Darüber hinaus ist das Erstellen einer Themenmappe sinnvoll.

Info-Box

Praktisches Vorgehen beim Stationenlernen

1. Schritt: Die Schüler sind in Arbeitsgruppen aufgeteilt.

2. Schritt: Sie erhalten einen Laufzettel mit einer Auflistung aller Stationen und werden zu Beginn einer Station zugewiesen.

3. Schritt: Der Arbeitsauftrag auf der laminierten Stationskarte (in der Regel DIN-A 5-Format) wird von der Gruppe gelesen und besprochen. Alle Stationskarten sind im vorliegenden Arbeitsmaterial durch das Logo RAZ-FAZ gekennzeichnet worden.

4. Schritt: Werden für die Aufgabenbearbeitung Materialien benötigt, befinden sich diese in der Ablagebox. Tipp: Zur Vermeidung einer unnötigen „Kopierflut“ empfiehlt sich der Einsatz von laminierten Arbeitsbögen, die mit einem non-permanent Stift bearbeitet und dadurch später von anderen Gruppen weiter benutzt werden können.

5. Schritt: Nach der Bearbeitung der Aufgabenstellung überprüfen und korrigieren die Schüler ihre Ergebnisse mit Hilfe eines Kontrollblattes.

6. Schritt: Vor dem Wechsel zur nächsten Station wird in dem Laufzettel angekreuzt, dass die Aufgabe erledigt ist. Das konkrete Arbeitsmaterial enthält offene Zeilen, in die je nach Bedarf weitere Stationen eingefügt werden können.

7. Schritt: Alle schriftlichen Arbeitsergebnisse werden in einer Themenmappe von der jeweiligen Gruppe gesammelt und später als kollektive Leistung durch die Lehrkraft bewertet.

Die Stationen im Überblick

Wörterversteck

Fachbegriffe aus der Werbung festigen und die Schreibweise fremdsprachlicher Wörter beachten

  • Stationskarte
  • Arbeitsblatt pro Schüler bzw. Schülerin (oder 2-3 laminierte Folien je nach Gruppenstärke)
  • Kontrollblatt

Zuordnungsspiel

Fachbegriffe inhaltlich sichern

  • Stationskarte
  • Text- und Wortkarten (ausgeschnitten und laminiert, 2-3fach je nach Gruppenstärke)
  • Kontrollblatt

Lückentext

Fachbegriffe im Kontext richtig anwenden

  • Stationskarte
  • Arbeitsblatt pro Schüler bzw. Schülerin (oder 2-3 laminierte Folien je nach Gruppenstärke)
  • Kontrollblatt

Super-Werbe-Wörter

Zusammengesetzte Adjektive bilden

  • Stationskarte
  • Laminierte Vorlagen (je nach Gruppenstärke)

Werbeagentur XY

(hier lässt sich zum Beispiel der Schulnamen einsetzen oder die Schülerinnen und Schüler suchen sich einen eigenen Namen aus) Wissen über Werbung anwenden, indem die Gruppe für ein Produkt ihrer Wahl eine Werbung gestaltet

  • Stationskarte
  • Laminierte Vorlagen (je nach Gruppenstärke)

Die Werbeprofis

Anwenden der Erkenntnisse an konkretem Material

  • Stationskarte
  • Anzeigenmaterial aus Zeitschriften, Werbeprospekten oder Zeitungen

Gestalten mit Schrift

Kreativer Umgang mit Schrift, Erproben der Tastatur und kennen lernen von Schreibprogrammen

  • PC mit Textverarbeitungsprogramm (beispielsweise Microsoft Word und WordArt)
  • Farbdrucker

Laufkarte für den Stationsbetrieb

  • je Schüler eine Kopie