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Sendungsinhalt: 30 Jahre Tschernobyl - Die verdrängte Katastrophe

30 Jahre sind seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vergangen. Trotzdem sind die radioaktiven Trümmer im Kraftwerk nach wie vor eine Bedrohung. Und auch im Sperrgebiet ist die Gefahr der Strahlung noch nicht gebannt. Quarks & Co kehrt zurück an den Ort der Katastrophe. Dort zieht Ranga Yogeshwar Bilanz: Was haben die sogenannten Liquidatoren bisher geschafft, was haben sie noch vor sich? Dabei zeigt sich, dass viele Menschen die Gefahren, die von Tschernobyl ausgehen, nach drei Jahrzehnten nicht mehr sehen oder sogar verdrängen. Die Ukraine hält weiter an ihren Atomkraftwerken fest und hat eine Laufzeitverlängerung der alten Meiler beschlossen. Und die neue Umhüllung des Sarkophags trägt dazu bei, dass viele das Tschernobyl-Problem für erledigt halten. Dabei fängt die schwerste Aufgabe jetzt erst an.

30 Jahre Tschernobyl - Die verdrängte Katastrophe

Kapitelübersicht:

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Eine Schutzhülle für den Reaktor

00:00 – 05:26

Damit in Zukunft keine radioaktive Strahlung mehr in die Umwelt gelangen kann, wird über dem Reaktor seit mehreren Jahren eine gewaltige Betonhülle errichtet – die größte Kuppel der Welt, 110 Meter hoch. Sie soll hundert Jahre ohne Wartungsarbeiten stehen bleiben.

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Arbeiten in Block 2

05:26 – 09:28

Jeden Morgen kommen 2500 Angestellte zur Arbeit in Block 2, obwohl der Reaktor seit mehr als 30 Jahren keinen Strom mehr produziert. Was genau machen die Arbeiter hier?

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Die Katastrophe und die Wochen danach

09:28 – 16:17

Mehr als 200 Angestellte litten damals schon bald unter der Strahlenkrankheit: verbrannte Haut, Übelkeit, innere Blutungen. 28 von ihnen starben binnen weniger Monate. Dennoch informierte die Regierung die Bevölkerung rund um das Kraftwerk erst knapp zwei Wochen später.

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Spätfolgen für Mensch und Tier

16:17 – 22:59

Über die Zahl der Krebstoten durch die Reaktorkatastrophe wird bis heute gestritten: Sind es rund 4.000 oder sogar 200.000? Die Tiere rund um Tschernobyl jedenfalls leben heute deutlich ungestörter als früher. Bald soll die Sperrzone sogar als Biosphärenreservat ausgewiesen werden. Doch wie wirkt sich die Strahlung auf Pflanzen und Tiere aus?

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Bis heute funktioniert die Entsorgung nicht reibungslos

22:59 – Ende

Im Prinzip könnten in der Müllbehandlungsanlage im Reaktor von Tschernobyl fast fünf Kubikmeter radioaktiver Müll pro Tag verpackt und damit unschädlicher gemacht werden – doch die Anlage funktioniert nicht richtig. Auch nach sieben Jahren läuft sie deshalb nur im Testbetrieb. Und die deutsche Firma Nukem, die die Anlage 2009 hergestellt hat, weigert sich zu helfen.