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Unterricht: Klonierung

Die Sendung bietet eine sehr schöne Möglichkeit, das Thema Klonen auch in der Sekundarstufe I zu unterrichten. Häufig wird es erst in der gymnasialen Oberstufe thematisiert, allerdings ist es bereits in der Sekundarstufe I möglich, das Prinzip des Klonierens zu verstehen und die damit verbundenen Schwierigkeiten zu erkennen. Auch eine grundsätzliche Ethik-Diskussion um das Klonen ist möglich und selbstverständlich notwendig.

Außerdem ist es wichtig aufzuzeigen, dass das Klonen erstens nichts mit Gentechnologie zu tun hat und dass es zweitens auch natürliches Klonen gibt. In dem Film werden eineiige Zwillinge und die Brutblattpflanze als Beispiele genannt. Zudem wird ganz deutlich, dass die Natur nach wie vor, trotz intensiver Forschung, die unangefochtene „Meisterin des Klonens“ ist, da geklonte Tiere zeitlebens an Krankheiten leiden, schneller altern und häufig verfrüht sterben.

Es ist kein Problem, die Sendung als Ganzes im Unterricht einzusetzen. Man kann sie aber auch unter verschiedenen Fragstellungen ausschnittsweise ansehen. Kleinere Filmsequenzen bieten den Vorteil, dass man den Filmausschnitt unter Umständen zweimal zeigen kann und die Schüler somit das Arbeitsblatt selbstständig bearbeiten können.
Eine Fragestellung wird zum Beispiel mit dem ersten Arbeitsblatt gegeben, in dem es nur um geklonte (Säuge-)Tiere geht, die bereits von Forschern geschaffen wurden. Dazu reicht es aus, die Sendung von TC 3:14 bis TC 10:00 vorzuführen. Die Technik zur „Herstellung“ von Dolly und die damit verbundenen Schwierigkeiten werden ausführlich dargestellt.
Möchte man sich nur mit dem therapeutischen Klonen beschäftigen, kann man das Ende der Sendung ab TC 10:00 zeigen. In den letzten Minuten der Sendung werden die erhofften Anwendungsmöglichkeiten, die Entwicklung der Eizelle und auch Schreckensvisionen von „lebenden“ Ersatzteillagern angesprochen.

Das Thema an sich ist nicht so gut dazu geeignet, arbeitsteilig, etwa in Form eines Gruppenpuzzles, bearbeitet zu werden, so dass auch die vorgeschlagenen Materialien nicht arbeitsteilig, sondern arbeitsgleich eingesetzt werden sollten. Dabei ist die Reihenfolge der Bearbeitung nicht eindeutig festgelegt. Die Arbeitsblätter bauen nicht aufeinander auf. Man sollte jedoch eine Diskussion zum Thema sowie eine abschließende Beurteilung erst am Ende, nachdem die Schüler schon einiges zum Klonen gelernt haben, durchführen.

Das Arbeitsblatt 1 „Geklonte Tiere“ kann allein mit den Inhalten der Sendung bearbeitet werden.

Arbeitsblatt 2 zu den „Natürlichen und künstlichen Klonen“ kann ebenfalls allein mithilfe des Filmes bearbeitet werden. Hier bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, die Aufarbeitung der beiden Zellkernteilungen (Mitose und Meiose) anzuschließen. Die Aufgabe 3, in der es um genetische Gemeinsamkeiten bei verschiedenen Verwandtschaftsverhältnissen geht, führt direkt zu dem Problem der Zellkernteilung und der sich anschließenden Zellteilung bei der Bildung von Keimzellen. Weitere Anknüpfungspunkte, die in diesem Zusammenhang bearbeitet werden können, sind das „Anlage-Umwelt-Problem“ sowie eine Betrachtung der Vorteile, Schwierigkeiten und ethischen Probleme bei der Zwillingsforschung.

Arbeitsblatt 3 zum „Therapeutischen Klonen“ wird nur zum Teil mithilfe der Sendung zu beantworten sein. Hier sind weitere Recherchen, ob im Buch oder im Internet, notwendig. Die abschließende Bewertung sollte auf jeden Fall bei der Besprechung des Klonens vorgenommen werden. Je nach Altersstufe und Schulart kann hier die Begründung vielleicht variieren, aber in jedem Fall sollten Gründe für und gegen das Klonieren gefunden werden, so dass eine Sensibilisierung für das Thema erfolgt. Unter Umständen kann eine abschließende Diskussion zum Thema auch in einem Rollenspiel erfolgen.

Arbeitsblätter

Weitere Informationen zum Thema

Sendung