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Sendungsinhalt: Vom Erz zum Stahl

Es muss wohl ein Zufall gewesen sein, als Menschen vor gut 5000 Jahren erkannten, dass sich grünliche Kupferklumpen durch Hämmern in beliebige Form bringen lassen. Als sie es schließlich schafften, Metalle aus erzhaltigen Gesteinen herauszuschmelzen, konnte das härtere, aber gut schmiedbare Eisen seinen Siegeszug antreten. Metalle sind das wohl universellste Material zur Herstellung von Werkzeug, Waffen und Schmuck. Sie haben die Entwicklung der Menschheit so tief greifend geprägt wie kaum ein anderer Werkstoff. Und die Entwicklung geht weiter. Heutzutage stehen nicht Kupfer, Eisen und Stahl, sondern vorwiegend die leichten Metalle im Focus der Forschung.

Vom Erz zum Stahl

Kapitelübersicht:

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Kunst aus Schrott

00:00 – 02:10

Der Schrottplatz ist eine wahre Fundgrube für den Künstler Mandir Karamol. Die verrosteten Industriegüter aus Stahl wandelt er um in phantasievolle, beeindruckende Skulpturen. Aber bis aus dem stählernen Schrott Kunst werden kann, ist es ein langer Weg.

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Der Rennofen

02:10 – 06:33

Der Schmied Georg Petau versucht in einem Rennofen Eisen herstellen, so wie es auch schon die Römer machten. Eisenerz wird in einem Holzkohlenofen auf 1100 Grad Celsius erhitzt und Eisen und Schlacke werden voneinander getrennt. Die Schlacke rinnt aus dem Ofen. Daher auch der Name: Rennofen. Zurück bleiben dicke Brocken, aus denen der Schmied schließlich 2 kg Eisen herausklopfen kann.

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Der moderne Hochofen

06:33 – 10:13

Ein moderner Hochofen läuft rund um die Uhr, wird nie abgestellt und produziert 10000 Tonnen Roheisen am Tag. Der moderne Hochofen funktioniert im Prinzip ähnlich wie ein antiker Rennofen. Allerdings arbeitet er sehr viel schneller und effektiver. In verschiedenen Verarbeitungsstadien wird das Eisenerz erhitzt bis sich schließlich am Fuß des Hochofens das flüssige Roheisen sammelt.

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Stahl aus Eisen

10:13 – 13:15

Stahl war der Werkstoff des 19. und 20. Jahrhunderts. Sein Siegszug begann mit einer „Luftidee“. 1856 ließ der Erfinder Henry Bessemer erstmals Luft in das glühende Eisen zu blasen. Dadurch wurde der Kohlenstoffgehalt verändert, der die Qualität des Eisens bestimmt. Das Ergebnis: Stahl, der sich gut walzen lässt und kaum bricht. Im Gegensatz zum bisher üblichen Gusseisen.

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Stahl - ein universeller Werkstoff

13:15 – Ende

Stählerne Zeiten. In unserer modernen Gesellschaft geht fast nichts mehr ohne das glänzenden Material. Autos, Maschinen, Werkzeuge, Gebäude, überall wird Stahl verwendet. Stahl ist flexibel und elastisch und nimmt nach der Belastung wieder die alte Form an. Er ist stabil und nahezu unzerbrechlich.

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