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Sendungsinhalt: Kernkraft

Kernkraft (Fassung 2016)

Kapitelübersicht:

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Deutscher Ausstieg aus der Kernkraft

00:00 – 02:30

Der Atomausstieg ist in Deutschland beschlossene Sache, seit dem Jahr 2011. Auslöser dieser Entscheidung, war der katastrophale Reaktorunfall in Fukushima. Das Kernkraftwerk Greifswald wird bereits seit Mitte der 1990er Jahre abgebaut. Der Rückbau des Greifswalder Kraftwerks liefert wertvolle Erfahrungen für den geplanten Rückbau der anderen deutschen Reaktoren. Weltweit aber werden Kernkraftwerke auch in Zukunft weltweit eine wichtige Rolle spielen.

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Funktionsweise eines Kernkraftwerks

02:30 – 05:46

Der Rohstoff für den Betrieb eines Kernkraftwerks ist Uran. Das angereicherte Uran wird zu Brennstofftabletten gepresst und in Brennstäbe eingeschlossen. Im Reaktor findet die Spaltung des Urans statt, in einer Kettenreaktion die kontrolliert ablaufen muss. Im Normalbetrieb erhitzen sich die Brennelemente auf bis zu 800 Grad Celsius. Das umgebende Wasser verlangsamt die Neutronen und dient gleichzeitig der Kühlung und dem Wärmetransport.

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Die Katastrophe von Fukushima

05:46 – 07:50

Vier der sechs Blöcke des Kraftwerks von Fukushima wurden durch das Erdbeben, den Tsunami und nachfolgende Explosionen schwer beschädigt. Der Reaktorkern erhitzte sich immer weiter, ließ sich nicht mehr kontrollieren und schmolz schließlich in den Untergrund. Viele Teile des zerstörten Reaktors können bis heute nicht betreten werden. Die Strahlung ist zu hoch.

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Sicherheitsmaßnahmen in Kernkraftwerken

07:50 – 09:33

Seit Fukushima ist klar: prinzipiell kann so ein Unfall in jedem Reaktor, überall auf der Welt wieder geschehen. Darum ist in Europa nur der Bau von Reaktoren neuester Bauart erlaubt. Auch Finnland setzt weiter auf Kernenergie und setzt auf den so genannten „Core Catcher“ um das Problem einer möglichen Kernschmelze in den Griff zu bekommen und zu verhindern, dass die Strahlung nach außen dringt.

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Brennelemente und Endlagerung

09:33 – Ende

Ist ein Kraftwerk in Betrieb müssen die Brennelemente nach ein bis zwei Jahren ausgetauscht werden. Der spaltbare Urananteil ist nicht mehr hoch genug, die Brennelemente sind nicht mehr nutzbar. Die Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle ist bisher ungeklärt. Auch ein abgeschaltetes Kernkraftwerk birgt viele Probleme. Kernkraftwerke müssen aufwändig rückgebaut werden, damit die strahlenden Teile keine Gefahr für die Umgebung darstellen. Ein Endlager für radioaktiven Abfall muss Sicherheit für über eine Million Jahre bieten. Wo ein solches Lager sein könnte, ist umstritten.

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Atommüll-Transport von Karlsruhe nach Lubmin am 15. Februar 2011

Atommülltransporte sorgen in Deutschland immer wieder für Proteste. Atomkraftgegner kritisieren die Transporte als gefährlich und sinnlos. Das Grundproblem, die sichere Lagerung von Atommüll, ist bisher tatsächlich noch ungelöst. Der hochradioaktive Abfall wird in Zwischenlagern gelagert. Am 15. Februar 2011 rollt ein Zug mit 5 Castorbehältern von Karlsruhe nach Lubmin, in ein Zwischenlager an der Ostsee. Er hat 56 Tonnen Atommüll geladen, sie stammen aus der vor 20 Jahren stillgelegten Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe. Atomkraftgegner protestieren gegen den Transport und blockieren die Gleise. (01:38)

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