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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Ein Ritual, das sich täglich wiederholt - der Gang aufs Klo! Unser Körper entzieht dem Essen, was er braucht. Er kann die Nahrung aber nicht rückstandslos verdauen; die Reste müssen entsorgt werden. 3D-Computer-Animationen veranschaulichen, was bei der Verdauung im Körper vor sich geht, welche Rolle zum Beispiel Galle, Bauchspeicheldrüse oder Darmbakterien spielen. Auch tierische Verdauungsstrategien werden unter die Lupe genommen: Eine Kuh profitiert von Symbionten in ihrem Magen, Termiten fressen den proteinreichen Kot ihrer Artgenossen. Bienen verwerten die Ausscheidungen von Läusen und Nagetiere erhalten wichtige Vitamine aus ihrem eigenen Kot. Aus den Hinterlassenschaften von Schleichkatzen brauen sich manche Feinschmecker einen ganz besonderen Kaffee. Aber Vorsicht: In Fäkalien stecken oft auch Krankheitserreger. Dass wir bei den täglich neu anfallenden Massen nicht im Mist ertrinken, verdanken wir dem "Recyclingservice" der Natur - Mistkäfern und vielen anderen kleinen Helfern. [mehr]

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Biogasanlage (Quelle: JuwelTop, Pixelio.de)

Oft denkt man bei Bioenergie nur an die Nutzung von Faulgasen aus Schweinezuchtbetrieben oder Kläranlagen. In den 80er Jahren wurde die Energiegewinnung aus Biomasse als Alternative für Aussteiger belächelt. Längst jedoch haben auch große Autokonzerne ihre Forschungsaktivitäten in diese Richtung gelenkt. Nicht aus Fäkalien, sondern schlicht aus Pflanzen soll zukünftig handelsüblicher Treibstoff hergestellt werden. Der Hauptvorteil: Bei der Verbrennung entstehendes CO2 wird in den neu wachsenden Pflanzen wieder verwertet. Dadurch wird das Klima schädigende Kohlendioxid in einem ständigen Kreislauf gehalten. Welche Formen der Bioenergie gibt es, und welchen Beitrag werden sie in der Zukunft leisten können? „total phänomenal“ begibt sich auf Spurensuche. [mehr]

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Ein Stahlarbeiter gießt in einem Stahlwerk flüssiges Roheisen in Formen. Quelle: SWR/WDR

Es muss wohl ein Zufall gewesen sein, als Menschen vor gut 5000 Jahren erkannten, dass sich grünliche Kupferklumpen durch Hämmern in beliebige Form bringen lassen. Als sie es schließlich schafften, Metalle aus erzhaltigen Gesteinen herauszuschmelzen, konnte das härtere, aber gut schmiedbare Eisen seinen Siegeszug antreten. Metalle sind das wohl universellste Material zur Herstellung von Werkzeug, Waffen und Schmuck. Sie haben die Entwicklung der Menschheit so tief greifend geprägt wie kaum ein anderer Werkstoff. Und die Entwicklung geht weiter. Heutzutage stehen nicht Kupfer, Eisen und Stahl, sondern vorwiegend die leichten Metalle im Fokus der Forschung. [mehr]

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Alpengipfel mit Gletschereis (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

Eine Reise um die Welt zeigt die faszinierende Welt der kalten Schönheiten aus Schnee und Eis. 3D-Animationen und Zeitraffer erklären die Entstehung der Gletscher, machen deutlich, dass sie ständig in Bewegung sind und die Landschaft formen. Doch die einst mächtigen Eisriesen schwinden zusehends, nicht nur an den Polen, sondern auch in den Alpen. Gletscher gelten als sensible Gradmesser des Klimawandels. An diesen „Fieberthermometern“ der Erde versuchen Forscher abzulesen, wie sich der rasche globale Temperaturanstieg künftig auswirken wird. [mehr]

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Schwimmer im Hallenbad unter Wasser

Herr Jonas hat Angst vor der Tiefe. Das tiefe Blau des Meeres? Tauchen? Nein! Für Herrn Jonas liegen unter der Wasseroberfläche vor allem Gefahren für Leib und Leben: keine Luft zum Atmen, Druck auf den Ohren, verschwommene Sicht, Tiefenrausch. Doch gleichzeitig ist er fasziniert von den Tieren, die Strategien entwickelt haben, um unter Wasser klarzukommen: Wale, die Sauerstoff in ihren Muskeln speichern, Spinnen, die sich eigene Taucherglocken weben, und Fische, die ihren Sauerstoffbedarf direkt aus dem Wasser decken. Also überwindet Herr Jonas in einem Tauchkurs seine Angst vor der Tiefe, um diesen Lebensraum hautnah erleben zu können. Er lernt, warum Pressluft ab bestimmten Tiefen dem Schnorchel überlegen ist, wie der Druckausgleich im Ohr funktioniert oder wie man Taucherkrankheit und Tiefenrausch vorbeugen kann. Der Film eignet sich auch für den Einsatz in Biologie. [mehr]

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Blick in das Innere eines Reaktors. Im Wasser sind die Uran-Brennelemente zu erkennen. Quelle: SWR/WDR

Für die einen die Lösung aller (Energie-) Probleme schlechthin – für die anderen Dämonen der Menschheit an sich – Kernkraftwerke. Seit über fünfzig Jahren gewinnen wir einen Teil unseres Stroms aus der geregelten Kernspaltung; effizient in der Energieausbeute und nach wie vor gefährlich im Umgang mit dem radioaktiven Uran, dem Stoff aus dem die Wärme kommt.
Die Sendung erläutert die grundlegenden Mechanismen der Kernspaltung, der Funktion eines Druckwasserreaktors, erinnert an die Kernschmelze von Three Mile Island (USA, 1979) und gibt einen Ausblick auf die Sicherheitseinrichtungen des neuesten Reaktors in Europa: des EPR in Finnland. [mehr]

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Gecko

Die glatte Wand hochgehen: Geckos können das! Fliegen laufen kopfüber von der Decke hängend. An Spinnennetzen und fleischfressenden Pflanzen bleiben selbst große Insekten kleben. Welche Patente stecken hinter diesen phänomenalen Haftkräften? Das versuchen Wissenschaftler am Max-Planck-Institut in Stuttgart-Vaihingen zu ergründen. Sie sind den mikroskopischen Strukturen an den Füßen der Klebekünstler auf der Spur und entwickeln technische Anwendungen nach dem Vorbild der Natur. Wie die Haftorgane beschaffen sind und wie sie funktionieren zeigen 3D-Animationen. Extreme Zeitlupenaufnahmen lassen erkennen, dass an der Kannenpflanze selbst der beste Insektenfuß keinen Halt mehr findet. In der Verlangsamung wird auch deutlich, wie Geckos ihre phänomenale Haftkraft bei Bedarf wieder aufheben können. Wen küren die Forscher zum Champion der Klebekünstler und gelingt es ihnen die tierischen Haftorgane nachzubauen? [mehr]

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Zellen (Quelle: SWR)

Es war eine Sensation, als 1997 das erste klonierte Säugetier der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das Schaf Dolly hatte das gleiche Erbgut wie seine genetische Mutter. Es brauchte 277 Eizellen und 13 Leihmütter, bis dieses Experiment funktionierte – halbwegs. Denn Dolly war zeitlebens krank und wurde nur sechs Jahre alt. Dafür wurde dieses Schaf das berühmteste der Welt und steht heute bestens präpariert auf einem Sockel im Museum. Inzwischen liegen wohl in keinem Forschungsgebiet große Hoffnungen und erschreckende Szenarien so nahe beieinander wie bei der Klonierung. Viele verbinden mit diesem Begriff Horrorvorstellungen von duplizierten Babys, die als lebende Ersatzteillager für kranke Organe gezüchtet werden. Manche sehen die Vorteile für die Tierzucht, wenn optimierte Hochleistungstiere endlos kopiert werden könnten. Kranke hoffen auf Heilung mit Hilfe von Stammzellen. Bei diesem therapeutischen Klonen interessiert gerade nicht die Option auf einen vollständigen Organismus. Allerdings wird es immer Wissenschaftler geben, die kein Tabu kennen, wenn es um Ruhm und Geld geht. [mehr]

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Bohrung (Quelle: SWR)

Erdöl ist ein ganz besonderer Saft und „in aller Munde“, wenn mal wieder der Benzinpreis steigt. Autos, Flugzeuge, Maschinen, Heizungen, Industrie – mit dem schwarzen Gold läuft alles wie geschmiert. Doch die Vorräte werden langsam knapp, da müssen sich die Ölkonzerne schon einiges einfallen lassen, um mit High-Tech-Gerät die letzten Reserven anzuzapfen. Die Welt hängt am Öl und „total phänomenal“ zeigt, wie sich der begehrte Rohstoff vor 150 Millionen Jahren gebildet hat, wie man an ihn ran kommt und wie man aus dem schmierigen Saft die Stoffe gewinnt, die uns das Leben so angenehm machen. [mehr]

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mehr Informationen zur Sendung "Saugstark"

Saugnäpfe - das ideale Patent für festen Halt auf glatten Flächen - von der Badematte über Spielzeugpfeile bis zur Halterung für das Navigationssystem im Auto. Was der Mensch aber erst vor wenigen hundert Jahren entwickelt hat, hat die Natur schon seit Jahrmillionen im Programm: die Männchen des Gelbrandkäfers heften sich zur Begattung mit ihren saugnapfbewehrten Füßen an die Panzer der Weibchen; Blutegel lassen sich dank Unterdruck nur schwer von ihren Opfern abschütteln; manche Fische hängen sich mit einer Saugplatte an größere Tiere und lassen sich von ihnen durch die Ozeane ziehen. Wie Saugkraft funktioniert, was wir uns von saugstarken Tieren abschauen können und wer der absolute Champion unter den Saugern ist, erfahren Sie in total phänomenal - Saugstark! [mehr]

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Beispiel eines Röntgenbilds

Es war eine Sensation, als 1997 das erste klonierte Säugetier der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das Schaf Dolly hatte das gleiche Erbgut wie seine genetische Mutter. Es brauchte 277 Eizellen und 13 Leihmütter, bis dieses Experiment funktionierte – halbwegs. Denn Dolly war zeitlebens krank und wurde nur sechs Jahre alt. Dafür wurde dieses Schaf das berühmteste der Welt und steht heute bestens präpariert auf einem Sockel im Museum. Inzwischen liegen wohl in keinem Forschungsgebiet große Hoffnungen und erschreckende Szenarien so nahe beieinander wie bei der Klonierung. Viele verbinden mit diesem Begriff Horrorvorstellungen von duplizierten Babys, die als lebende Ersatzteillager für kranke Organe gezüchtet werden. Manche sehen die Vorteile für die Tierzucht, wenn optimierte Hochleistungstiere endlos kopiert werden könnten. Kranke hoffen auf Heilung mit Hilfe von Stammzellen. Bei diesem therapeutischen Klonen interessiert gerade nicht die Option auf einen vollständigen Organismus. Allerdings wird es immer Wissenschaftler geben, die kein Tabu kennen, wenn es um Ruhm und Geld geht. [mehr]

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Rotor eines Windkraftwerks

Wasser- und Windkraft zählen zwar zu den ältesten Energiequellen, aber sie haben nach wie vor Zukunft. In Europa liefern sie knapp ein Fünftel des benötigten elektrischen Stroms. Dieser Anteil wird noch zunehmen, denn der Bedarf an umweltschonender und emissionsfreier Energie wächst. „Strom aus Strömung“ erläutert am Beispiel Österreichs, wie aus Stauseen und Flüssen Elektrizität gewonnen wird. Die Alpenrepublik erzeugt - der günstigen Lage wegen - die Hälfte ihres Strombedarfs aus Speicher- und Laufwasserkraftwerken. Während der Ausbau der Wasserkraft allmählich an seine Grenzen stößt, ist der Windkraftboom ungebrochen. Erst seit wenigen Jahren sind leistungsstarke Windturbinen im Einsatz, die nicht nur an Land sondern auch im Meer einen wesentlichen Beitrag zur Stromversorgung liefern können. „Strom aus Strömung“ stellt verschiedene Konzepte vor und zeigt, wie sie funktionieren. [mehr]

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Bussard (Quelle: SWR)

Fünf Filme laden ein zu einer Reise in das Reich der Wahrnehmung bei Mensch und Tier. Die fünf Sinne führen in eine Welt voller Überraschungen. Schmecken mit den Füßen, riechen im Wasser, tasten mit dem Rüssel, sehen im Dunkeln, hören mit dem Schienbein – die Möglichkeiten der Wahrnehmung sind verblüffend. Je nach Lebensbedingungen entwickeln sich unterschiedliche Formen der Sinnesorgane. Mit ihrer Hilfe können Mensch wie Tier kommunizieren, Beute oder Partner finden und Gefahren ausweichen. Mit aufwändigen Computeranimationen und packenden Bildern zeigen die Filme, wie komplex die Sinne arbeiten und mit dem übrigen Körper kooperieren. Zum Schwerpunkt Sinne [mehr]

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Erde (SWR/WDR - Print aus der Sendung)

Ohne Treibhauseffekt wäre die Erde ein lebensfeindlicher, eiskalter Planet mit frostigen -18°C. Für die derzeitige Durchschnittstemperatur von angenehmen +15°C sorgen Gase, die nur in winzigen Spuren vorkommen. Doch seit der Industrialisierung erhöht der Mensch die Konzentration dieser Treibhausgase. [mehr]

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Stahlarbeiter am Hochofen (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

Es muss wohl ein Zufall gewesen sein, als Menschen vor gut 5000 Jahren erkannten, dass sich grünliche Kupferklumpen durch Hämmern in beliebige Form bringen lassen. Als sie es schließlich schafften, Metalle aus erzhaltigen Gesteinen herauszuschmelzen, konnte das härtere, aber gut schmiedbare Eisen seinen Siegeszug antreten. Metalle sind das wohl universellste Material zur Herstellung von Werkzeug, Waffen und Schmuck. Sie haben die Entwicklung der Menschheit so tief greifend geprägt wie kaum ein anderer Werkstoff. Und die Entwicklung geht weiter. Heutzutage stehen nicht Kupfer, Eisen und Stahl, sondern vorwiegend die leichten Metalle im Focus der Forschung. [mehr]

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Ein glühender Lava-Teppich vom Kilauea auf Hawaii; Rechte: dpa Picture Alliance

Vulkane sind fast überall auf der Erde zu finden. In Regionen wie Indonesien liegen sie aneinander gereiht wie Perlen an den Rändern der großen Kontinentalplatten. Seit Jahrtausenden siedeln Menschen in ihrer Nähe, immer in der Gefahr, von einem Ausbruch überrascht zu werden. Doch die feuerspeienden Berge vernichten nicht nur Leben: Vulkanböden sind äußerst fruchtbar, an ihren Hängen gedeihen Pflanzen besonders gut. Und Vulkangestein ist seit Jahrtausenden ein begehrter Baustoff. [mehr]

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