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Filminhalt: The Sense of Taste

Die Zunge ist ein vielseitiges Organ – wir benutzen sie zur Nahrungsaufnahme und zum Sprechen. Aber sie kann noch mehr: Auf ihrer Oberfläche befinden sich die Sensoren für unseren Geschmackssinn. Wie die Geschmacksknospen sauer, süß, salzig, bitter und „umami" unterscheiden, wird in aufwendigen Computeranimationen und mit anschaulichen Modellbeispielen erläutert. Rasante Bilder entführen den Zuschauer ins Schlaraffenland eines Volksfests und lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Dabei wird Spannendes und Unerwartetes aufgedeckt: dass scharf gar keine Geschmacksrichtung ist, warum Kinder größere Feinschmecker sind als Erwachsene, wie die Zunge mit dem Magen kommuniziert und vieles mehr. Auch tierische Gourmets werden unter die Lupe genommen: Der Geschmackssinn einer Katze kann mit unserem bei Weitem nicht mithalten. Pferde dagegen sind mit ihren 35 000 Geschmacksknospen in der Lage, sehr genau zu schmecken, ob ein bestimmtes Kraut genießbar ist oder nicht – für sie eine lebenswichtige Anpassung. Fliegen sind die vielleicht ungewöhnlichsten Gourmets – sie schmecken mit den Füßen!

The Sense of Taste

Kapitelübersicht:

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Tastebuds

00:13 – 03:48

Die Zunge hilft uns zwischen gutem und schlechtem Essen zu unterscheiden. Auf ihrer Oberfläche befinden sich Papillen mit Geschmacksknospen. Damit können wir zwischen sauer, süß, salzig, bitter und umami, dem Geschmacksstoff von Glutamat, unterscheiden. Außerdem sind natürlich unzählige Kombinationen möglich, die als verschiedene Geschmacksrichtungen an das Gehirn weitergeleitet werden.

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What does it taste like?

03:48 – 06:23

Ein Wurfbudenspiel. So wie hier Wurfgeschosse auf Dosen treffen, verhalten sich auch Geschmacksstoffe und Sinneszellen zueinander. Je nachdem, wie viele von ihnen auf welche Sinneszellen treffen, "gewinnen" wir unterschiedliche Geschmackserlebnisse. Kinder haben mehr Geschmackssinneszellen als Erwachsene. Darum nehmen sie Geschmack intensiver wahr. Später reduziert sich die Zahl der Sinneszellen auf der Zunge.

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Super Taste

06:23 – 09:29

Wer ist der größte Gourmet? Im Wettstreit der Feinschmecker gewinnen die Pflanzenfresser. Denn sie müssen die größte Anzahl möglicher Nahrungsmittel unterschieden. So besitzt beispielsweise das Pferd mehr Geschmacksknospen auf der Zunge als Mensch oder Katze. Insekten dagegen haben Geschmacksrezeptoren an den Gliedmaßen und testen mit den Füßen die Qualität der Nahrung.

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Sense of Taste and the Body's Needs

09:29 – 11:21

Geschmacksgelüste richten sich nach körperlichen Bedürfnissen. Mineralmangel äußert sich in Lust auf Salziges, bei Vitaminmangel scheint Obst noch attraktiver als sonst usw. Allerdings kann es in der heutigen Überflussgesellschaft dabei auch zu Verwirrungen kommen. Aber einer weiß genau was er braucht der Fötus im Mutterleib. Und er sorgt dafür, dass die Mutter es ihm beschafft.

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How Sense of Taste and Body Interact

11:21 – Ende

Das Zusammenspiel von Zunge und Körper ist komplex. Die Zunge signalisiert die Beschaffenheit der Nahrung ans Gehirn. Daraufhin aktiviert das Gehirn die Speicheldrüsen. Auch das Verdauungssystem wird vorgewarnt. Die Produktion von Magen- und Gallensaft setzt ein. Ist die Nahrung trotz aller vorherigen Prüfung unverträglich gibt es einen letzten Schutzmechanismus: der Mensch muss sich übergeben.