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Beschreibungen der Multimediaelemente

Sehen mit und ohne Brille (Simulation)

Sehfehler im Überblick – Kurz- und Weitsichtigkeit

Ursache für eine Kurzsichtigkeit ist meist ein zu langer Augapfel. Einfallende Lichtstrahlen werden dabei vor der Netzhaut gebündelt. Weiter entfernte Gegenstände können daher nicht richtig fokussiert werden, nah gelegene schon. Ein zu kurzer Augapfel hingegen bedingt eine angeborene Weitsichtigkeit. Der Brennpunkt der Lichtstrahlen liegt dann hinter der Netzhaut, die Leistung des augeneignen Linsensystem reicht nicht aus, dies zu kompensieren. Nah liegende Objekte können nicht mehr fokussiert werden. Je nach Sehfehler wird also eine Brille mit Sammel- oder Zerstreuungslinsen benötigt.

Kurz- und Weitsichtigkeit interaktiv erforschen

Kann ein zu kurzes Auge in der Nähe scharf sehen? In welcher Entfernung sieht ein zu langes Auge scharf? Welche Form muss eine Korrekturlinse haben? Wie ermöglicht ein normal gebautes Auge, dass Gegenstände in großer Entfernung und in der Nähe klar zu erkennen sind? Der Versuch "Sehen mit und ohne Brille" zeigt, wie ein vereinfachtes Zweilinsen-System (Auge mit Brille) funktioniert. Auf diese Weise wird verständlich, welche Ursachen Kurz- und Weitsichtigkeit haben.

Der Geruchsparcour (Interaktives Lernspiel)

Der Geruchssinn von Mensch und Tier

Für viele unserer tierischen Artgenossen ist die Fähigkeit, Gerüche zu erkennen, überlebensnotwendig. Wer nicht riechen kann, wird nichts zu fressen finden oder schlimmer noch: Er wird gefressen. Riechen ermöglicht, schon aus der Ferne zu orten, wo auf Nahrung zu hoffen ist, wo Gifte zu befürchten sind, wo sich ein Feind versteckt und – wo ein Geschlechtspartner wartet. Tiere haben dabei ganz unglaubliche Riechfähigkeiten entwickelt, welche unseren Geruchssinn bei weitem übertreffen.

Ein Suchspiel für Supernasen – Willkommen im Geruchsparcour!

Die Reviermarkierung eines Hundes, weggeworfene Küchenabfälle, duftende Blumen: versteckte Geruchsobjekte im Park müssen gesucht werden. Die Objekte sind nicht zu sehen, sondern können nur über ihren Geruch gefunden werden. Dazu stehen vier verschiedene Spürnasen zur Verfügung: Beim Geruchsparcour gehen Mensch, Hund, Ratte und Schmetterling auf die Schnüffeltour!

Nase interaktiv (Animation)

Schnuppern, schnüffeln, riechen – ohne unsere Nase wittern wir gar nichts. Unsere Nase ist ein sehr kompliziertes Gebilde. Ein Blick auf ihre Anatomie, auf Schnittbilder und Vergrößerungen, machen deutlich, wie komplex der Vorgang des Riechens ist. Die Animation ermöglicht eine virtuelle Entdeckungstour durch unsere Nase. Ein Audiofile erklärt wie die Nase arbeitet und wie Geruchsstoffe in ihr transportiert werden.

Das Hörlabor (Simulation)

Der Hörsinn von Tieren im Vergleich zum Menschen

Tiere brauchen den Hörsinn nicht nur, um Geräusche ihrer Umwelt oder ihrer Artgenossen wahrzunehmen, sondern auch zur Orientierung und zum Beutefang. Die Leistungsfähigkeit des Hörsinnes von einigen Tieren übertrifft dabei die des Menschen bei weitem. Viele Tiere nutzen zur Verständigung oder zur Jagd Frequenzen, die außerhalb unseres Hörbereichs liegen.

Experimente im interaktiven Hörlabor

Im Hörlabor werden unsere tierischen Artgenossen einem Hörtest unterzogen und ihre Hörleistung mit der unseren vergleichen. Zur Wahl stehen Hund, Katze, Fledermaus, Motte, Delfin und noch einige mehr. Nachdem ein Testkandidat ausgesucht wurde, wählt man ein Geräusch. Der Frequenzbereich dieses Tons wird in einer Infografik angezeigt. Nun kann es losgehen! Reagiert das Tier auf das gewählte Geräusch? Und: Hören wir diesen Ton auch? Falls nicht, besteht im Hörlabor die Möglichkeit, die Tonhöhe so zu verändern, dass auch das menschliche Ohr diesen Ton wahrnehmen kann. Genauere Hintergründe zur Hörleistung der verschiedenen Lebewesen gibt es in den Infotexten und Grafiken.

Lautstärkeempfinden im Vergleich (Simulation)

Das Empfinden von Lautstärke im Vergleich

Der Mensch hat ein sehr empfindsames Ohr und kann Schall von 20 Hz bis maximal 20 kHz wahrnehmen. Im Laufe des Alters nimmt das Hörvermögen jedoch ab, die Hörgrenze liegt oftmals nur noch bei 16 bis 18 kHz. Besonders empfindlich reagiert das menschliche Ohr auf Töne von 2 bis 5 kHz, dieser Wert entspricht der Bandbreite der gesprochenen Sprache. Töne dieses Frequenzspektrums können wir hören, auch wenn sie sehr leise sind. Damit wir sehr tiefe oder sehr hohe Töne überhaupt wahrnehmen können, müssen diese viel lauter sein die mittleren Tonlagen. Je weiter sich die Töne also am Rand unseres Hörspektrums befinden, desto größer muss der Schalldruck sein, damit wir sie hören können. Und wie sieht im Vergleich dazu das Hörvermögen unserer tierischen Freunde aus?

Lautstärkeempfinden im Vergleich

Willkommen im akustischen Labor! Hier kann man das Lautstärkeempfinden von Mensch, Katze und Huhn miteinander vergleichen. Zum Beispiel an Hand eines Sinustons in einer bestimmten Frequenz zwischen 15 Hz und 32 kHz. Oder mit einem Geräusch wie Pauke, Glas oder Pfeife. Zusätzlich lässt sich der Schalldruck in Dezibel regulieren. Welcher der Testkandidaten kann welche Frequenzen am besten hören? Schlagen uns Katze und Huhn im Hörwettstreit? Informationstexte und Grafiken bieten weiterführende Informationen.

Blindenschrift lesen (Interaktive Animation)

Braille-Schrift

Die Braille-Schrift besteht aus Punkten, die reliefartig in das Trägermaterial geprägt sind und sich deshalb gut ertasten lassen. Jedes Schriftzeichen der Braille setzt sich aus einer zwei mal drei Punkte Matrix – angeordnet wie die Zahl 6 auf einem Spielwürfel –zusammen. Die einzelnen, erhabenen Punkte innerhalb eines Zeichens haben einen Abstand von etwa 2,5 mm. Meistens benutzen Blinde zum Ertasten der Braille-Zeichen ihre Fingerspitze, da sich in dieser besonders viele druck- und berührungsempfindliche Sinneszellen befinden. Prinzipiell könnte die Blindenschrift aber auch mit anderen Körperstellen gelesen werden. Nähere Informationen hierzu liefert der so genannte Raumschwellenwert.

Die Blindenschrift und der Raumschwellenwert

Die Tastsinneszellen sind je nach Körperregion unterschiedlich dicht verteilt. Damit die Braille entziffert werden kann, müssen die einzelnen Punkte als getrennt erkannt werden. Zur Unterscheidung zweier Punkte gibt es je nach Hautregion bestimmte Mindestabstände. Die Wissenschaftler sprechen hier von der so genannten Raumschwelle. Je weniger dicht die Tastsinneszellen in der Haut verteilt sind, desto größer ist auch der Raumschwellenwert. Und um so größer müssen auch die Schriftzeichen der Braille sein!

Blindenschrift mit verschiedenen Körperstellen lesen

Mit dieser interaktiven Animation kann man erproben, wie groß die Blindenschrift sein muss, damit sie z.B. mit der Zunge, den Fingerspitzen, dem Handrücken oder auch dem Bauch gelesen werden kann. Zunächst wird eine der zwölf Hautregionen, also z.B. für Zunge, Bauch, Nase oder Rücken ausgewählt. Danach stellt man den Punktabstand des Braille-Wortes ein, welches mit der ausgesuchten Hautstelle gelesen werden soll. Und nun wird es spannend! Beim Leseversuch zeigt sich, ob die Blindenschrift entziffert werden kann. Ist der optimale Punktabstand für die jeweilige Hautregion gewählt, werden die Braille-Schriftzeichen in unsere normale Schrift übersetzt.