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Sendungsinhalt: Wie das G36 nach Mexiko kam

Bei Protesten in Mexiko werden zwei Studenten von der Polizei erschossen. Die tödlichen Schüsse kommen aus einem G36 Sturmgewehr der deutschen Waffenfirma Heckler & Koch. Eigentlich hat die Bundesregierung den Export von Waffen in den Bundesstaat Guerrero untersagt. Es gibt erhebliche Bedenken, ob die Menschenrechte in der Region geschützt sind. Der Autor Daniel Harrich geht in dem Film der Frage nach, wie die Waffenexportkontrolle durch Bundesministerien und Behörden versagen konnte.

Filmskript: Wie das G36 nach Mexiko kam

Wie das G36 nach Mexiko kam

Kapitelübersicht:

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Studenten bei Demonstration in Mexiko mit deutschen Waffen getötet

00:00 – 01:50

Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero werden zwei Studenten bei einer Demonstration von Polizisten erschossen. Sie benutzen G36–Sturmgewehre von der deutschen Waffenfirma Heckler & Koch. Eigentlich ist der Export dieser Waffen nach Guerrero verboten.

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Wie das G36 nach Mexiko kam

01:50 – 05:27

In der Fábrica de Armas, der staatlichen Waffenschmiede Mexikos, betreut Markus B. über 20 Jahre die Lizenzproduktion der Heckler & Koch Waffen. Markus B. erzählt darüber, wann und wie der Export der deutschen G36-Waffen nach Mexiko vonstatten ging.

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Eskalation des Drogenkriegs in Mexiko

05:27 – 09:17

Ab 2005 eskaliert der Drogenkrieg in Mexiko. Das Land gerät immer mehr in eine Spirale von Gewalt, Korruption und Menschenrechtsverletzungen. Die Bundesregierung verbietet den Export von Waffen in die kritischen Bundesstaaten Jalisco, Chihuahua und Chiapas und Guerrero.

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Waffenexporte aus Deutschland trotz Verbots

09:17 – 11:59

Die Endverbleibserklärung ist zentral bei der Genehmigung von Waffenexporten. Staaten oder Regionen, die von der deutschen Bundesregierung als problematisch angesehen werden, dürfen in den Dokumenten nicht genannt sein. Sie wurden sehr wahrscheinlich über die Vertretung von Heckler & Koch in den USA in die kritischen mexikanischen Regionen exportiert. Die USA verbieten den Export von Waffen nach Mexiko nicht.

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Gewalt gehört im mexikanischen Bundesstaat Guerrero zum Alltag

11:59 – 18:28

Der Bundesstaat Guerrero ist ein Zentrum gewalttätiger Auseinandersetzungen. Die Verletzung der Menschenrechte ist allgegenwärtig. Überlebende und Hinterbliebene berichten über ihre Erlebnisse.

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Ermittlungen in Deutschland

18:28 – 24:13

In Deutschland sind der Menschrechtsbeauftragte der Bundesregierung Christoph Strässer, der Rechtsanwalt Holger Rothbauer, der Autor des Buches „Netzwerk des Todes“ und ehemalige Mitarbeiter von Heckler & Koch um Aufklärung bei den Waffenexporten nach Mexiko bemüht. Gegen Heckler & Koch wird Strafanzeige wegen illegalen Waffenhandels erhoben.

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Die Kontrolle der deutschen Waffenexporte versagt

24:13 – Ende

Die Waffenlieferungen nach Mexiko werden über Drittstaaten und technische Transfers umgangen. Um Exportverbote zu umgehen hilft Heckler & Koch mit technischem Knowhow vor Ort Nachbauten deutscher Waffen herzustellen. Kontrollen der Waffenlieferungen reichen nicht aus, um illegale Exporte zu unterbinden.