zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Sendungsinhalt: Überleben in extremer Hitze

  • Die Aufnahme zeigt zwei rote Waldameisen. Im Sommer verkriechen sie sich in ihren kühlen Bau; Rechte: Mauritius
  • Die Aufnahme zeigt drei bepackte Kamele, die von zwei Männern durch die Wüste geführt werden. In ihren Höckern speichern sie das lebensnotwendige Wasser; Rechte: dpa

Eine Karawane in der heißen Wüstensonne: Automatisch kühlen Kamele ihr Blut in der Nase mit Feuchtigkeit der Ausatemluft. Die Hitze ist tödlich, wenn man nicht mit ihr umgehen kann. Die einfachste Methode: in den Schatten gehen und sich nicht bewegen. Eine afrikanische Spinne baut sich ihren Schatten selbst. Der schwarze Wüstenkäfer gräbt sich unter die glühende Sandoberfläche.

Der Film zeigt, wie auch unbewachsene, sandige Flächen bei uns in Deutschland extrem heiß werden. Der schnelle Laufkäfer streckt die Beine, um seinen Körper möglichst weit weg vom glühenden Boden zu bekommen. Seine Larven überleben die Hitze in einer kühlen Erdröhre – je heißer es ist, desto tiefer rutschen sie hinein. Ameisenbauten bieten dem Staat in ihrem Inneren auch im Hochsommer angenehme Temperaturen – im Boden oder in einem hohlen Baum.

Dass der Hitzetod die Libelle bei ihrer rasanten Jagd in der Sonne nicht ereilt, verdankt sie ihrem Hinterleib mit einer genialen Kühlapparatur. Das erhitzte Blut wird hier um etliche Grad kälter. Mit diesem Gegenstrom-Prinzip arbeitet zum Beispiel auch ein Kühlschrank.