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Unterricht: Marseille (franz.)


Themen
• Frankreich
• Großstädte
• Antoine de St. Exupéry
• Zoll

Fächer
• Französisch
• Bilingualer Unterricht

Klassenstufen
• ab Klasse 9 / ab 3. Lernjahr

Methodisch-didaktische Hinweise

  • Luftbild von Marseille. (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Luftbild von Marseille mit Altem Hafen (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung)
  • Großes blau-weißes Fährschiff , im Hintergrund ein futuristisches Hochhaus. (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Fähre beim Einlaufen nach Marseille (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung)

Einsatz der Arbeitsmaterialien

Obwohl das sprachliche Niveau des Films kaum über das Niveau A2 hinausgeht, wird sich dessen Einsatz, je nach Kenntnisstand, Interessenlage und Motivation der Schülerinnen und Schüler, erst ab der Klasse 9 oder 10 wirklich lohnen, wenn zu diesem Zeitpunkt die Jugendlichen die notwendige Sensibilität für die angesprochenen Themen (Kriminalitätsbekämpfung, Engagement gegen Diskriminierung und Perspektivlosigkeit, Bedeutung des Flugzeugfundes) entwickelt haben.

Für eine gründliche, differenzierte und nachhaltige Erarbeitung der Sendung müssten je nach Interessenlage beziehungsweise Leistungsvermögen der Klasse und Intention der Lehrkraft mindestens drei bis vier Unterrichtsstunden eingeplant werden, sofern man nicht noch verschiedene Aspekte des Films durch kleine Projekte vertiefen möchte.

In diesem Beitrag werden einige Vorschläge für einen kompetenz- und handlungsorientierten, schüleraktivierenden und möglichst abwechslungsreichen Unterricht gemacht. Die Arbeitsblätter behandeln Aufgabenstellungen zu wesentlichen Kompetenzen wie Hör(seh)verstehen, Schreiben, Sprechen, Lexik, Sprachmittlung, Landeskunde, (inter)kulturelles Lernen und Umgang mit Medien (Filmanalyse, Rechercheaufgaben), wie sie in den einschlägigen Bildungsplänen verankert sind und auf die hiermit verwiesen wird. Auf eine konkrete Einteilung der Unterrichtseinheit in Einzelstunden beziehungsweise Verlaufsmodelle für einzelne Unterrichtsstunden wurde bewusst verzichtet, da sie nicht auf jede Klasse übertragbar sind und jede Lehrkraft ihre eigenen didaktischen und methodischen Schwerpunkte setzen können wird.

Bildergalerie für "Activités"

  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • Marktstände mit Fisch direkt am Hafenbecken. (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Malerisch: Fischverkauf am Alten Hafen von Marseille (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung)

Arbeitsblatt 1: Annotations

Hier werden alle Vokabeln erfasst, welche die Schülerinnen und Schüler (vielleicht) nicht verstehen. In der Regel sollte sich die Klasse vor dem Ansehen der betreffenden Sequenz mit den Bedeutungen der Wörter vertraut machen (eventuell auch als Hausaufgabe). Die dreispaltige Anordnung mit der jeweiligen Definition in der Mitte erlaubt nicht nur eine Umwälzung, Erweiterung, Vertiefung und Festigung des Vokabulars, sondern bietet auch die Möglichkeit, alleine oder in Partnerarbeit mit dem Wortschatz aktiv zu arbeiten. Es bleibt der Lehrkraft überlassen, welche Wörter der Klasse verbindlich zu lernen gegeben werden. Das Arbeitsblatt 5 (Memo-Spiel) bietet eine mehr spielerische Wiederholung einiger Vokabeln des Films an.

  • Hochhäuser (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Auch das ist Marseille: Hochhäuser der Randbezirke (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung)

Kompetenz Hör(seh)verstehen / Sprechen / Schreiben

Arbeitsblatt 2: Compréhension: Dieser Fragebogen ist sehr engmaschig und überprüft das Detailverständnis. Die Fragen zur jeweiligen Sequenz sollten am besten erst nach dem zweiten Ansehen bearbeitet werden, nachdem sich die Klasse mit den genauen Aufgabenstellungen vertraut gemacht hat. Diesem detaillierten Hörverstehen sollte immer eine offene Fragestellung danach vorausgehen, was die Schülerinnen und Schüler gesehen und verstanden haben (möglichst in dieser Reihenfolge). Die Beantwortung der Fragen selbst kann arbeitsteilig und am besten in Form von stichwortartigen Notizen geschehen, jedoch möglichst nicht während der Film läuft, damit die volle Aufmerksamkeit auf das Geschehen und die Aussagen gerichtet werden kann. Auch die Versprachlichung von Screenshots kann hier integriert werden. Das Lösungsblatt enthält für alle Fragen jeweils einen ausformulierten Vorschlag. Anhand der Notizen bietet sich dann die Möglichkeit an, das zusammenhängende Sprechen zu üben.

Kompetenz Sprechen

Arbeitsblatt 3 : Présentations des personnages du film: Diese Rollenkarten können an die Klasse verteilt werden. Die Vorstellung der einzelnen Personen kann entweder unmittelbar nach der Erarbeitung der entsprechenden Sequenz im Plenum erfolgen oder mit mehr Schüleraktivität in Kleingruppen durchgeführt werden. Zur stärkeren Identifikation sollten die Präsentationen in der ersten Person erfolgen. Weitere Möglichkeiten wären Interviews, eine Podiumsdiskussion oder eine Talkshow als wiederholende und zusammenfassende Anschlussaktivität nach der Behandlung des gesamten Films.

Kompetenz Leseverstehen / Schreiben / Sprechen

Arbeitsblatt 4: Jean-Claude Bianco et sa découverte: Der Lückentext kann direkt nach der inhaltlichen Aufarbeitung der Sequenz oder im Anschluss an den ganzen Film vorgelegt werden. Als Differenzierungsmöglichkeit bietet es sich an, für sehr gute Schülerinnen und Schüler auf die Bereitstellung der Wörterliste zu verzichten. Auch eine mündliche Vervollständigung des Lückentextes in Partnerarbeit ist möglich, wobei der/die Kontrollierende die Lösung vor Augen haben sollte (zum Beispiel als als Overhead-Projektion).

Lexikalische Kompetenz

Arbeitsblatt 5 : Un mot et sa définition: Die Wörter und deren Definition sollten mehrfach kopiert und dann auseinandergeschnitten und in Form eines Memo-Spiels in Partnerarbeit oder in Kleingruppen geübt werden. Ausgewählt wurden hier solche Vokabeln, denen eine eingängige Definition zugeordnet werden kann. Eine genaue Erläuterung der Vorgehensweise befindet sich auf dem Arbeitsblatt. Da das Spiel den Schülerinnen und Schülern bekannt sein dürfte, bietet sich auch eine spontane Erklärung der Regeln in der Zielsprache an.

Kompetenz Hör(seh)verstehen / Schreiben

Arbeitsblatt 6: Vue synoptique du film: Die Schülerinnen und Schüler füllen anhand ihrer Notizen das vorgegebene Raster in Einzel- oder Partnerarbeit aus (sukzessive entweder nach der jeweiligen Sequenz oder nach dem Film als Wiederholungsphase). Mithilfe dieses Rasters könnte dann ein Resümee oder ein Werbetext für den gesamten Film erstellt werden.

Kompetenz Sprachmittlung

Arbeitsblatt 7a, 7b / 8a, 8b : Médiation – Interviews avec Sonia Marguet et Manolo Bez: Zu den beiden Interviews mit Sonia Marguet und Manolo Bez gibt es hier jeweils zwei unterschiedlich anspruchsvolle Aufgabenvorschläge, um eine Differenzierung zu ermöglichen. In der Regel sollte diese Mediation in Dreiergruppen erfolgen und in jeder Gruppe auch mehrmals in wechselnden Rollen durchgespielt werden. Falls in Vierergruppen gearbeitet wird, kann ein Mitglied der Gruppe das Lösungsblatt erhalten und die Korrektheit der Aussagen verifizieren. Die Sprachmittlungen können direkt in Anschluss an die jeweilige Sequenz oder nach der Erarbeitung des Films durchgeführt werden.

Grundsätzlich ist nicht daran gedacht, dass alle Schülerinnen und Schüler alle Arbeitsblätter beziehungsweise Aufgaben bearbeiten sollen. Hier besteht die Möglichkeit unterschiedlicher Schwerpunktsetzungen durch die Lehrkraft beziehungsweise eine Auswahlmöglichkeit seitens der Schülerinnen und Schüler im Sinne eines reflektierten und eigenverantwortlichen Lernens. Die inhaltliche Aufarbeitung des Films mithilfe des Fragekatalogs sollte jedoch für alle verbindlich und selbstverständlich sein. Was die möglichen Projektideen angeht, so bleibt es der Lehrkraft überlassen, diese der Klasse vorzuschlagen, weitere Ideen einzubringen oder auch ganz darauf zu verzichten.

Entscheidend ist, dass die Schülerinnen und Schüler einen sprachlichen und inhaltlichen Zugewinn erfahren. Dazu soll dieser Beitrag eine Hilfe sein. Vielleicht motivieren sie die eindrucksvollen Bilder des Films und die spannenden Begegnungen sogar zu einem (weiteren) Besuch dieser faszinierenden Metropole.