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Hintergrund: Die Bevölkerung Sibiriens

  • Menschen vor einem Bahnhofsgebäude (Rechte: Heiko Petermann) Bahnhof Nowosibirsk
  • Strassenreinigung in der Innenstadt (Rechte: Heiko Petermann) Tscheljabinsk

In Russlands Osten, direkt hinter dem Ural, beginnt Sibirien. Jenes riesige Gebiet, das Russland zum flächenmäßig größten Land der Erde macht. Mit seinen rund zehn Millionen Quadratkilometern ist Sibirien etwa 28 Mal so groß wie Deutschland, hat aber schätzungsweise nur 25 Millionen Einwohner (Deutschland: 81 Millionen).

Nur die wenigsten Menschen, die hier leben, haben ihre Wurzeln in Sibirien. Vor allem die Russen kamen, um die Reichtümer des Landes für sich zu nutzen - einst waren es die Pelze, heute sind es die Bodenschätze. Und viele kamen unfreiwillig nach Sibirien. Millionen Menschen wurden, vor allem unter Stalin, nach Sibirien verbannt. Zu ihnen gehörten nicht nur politisch missliebige Russen, sondern auch Litauer, Letten, Tschechen, die Wolgadeutschen und viele mehr. Nur ein kleiner Prozentsatz der Einwohner Sibiriens sind "Ureinwohner" des Landes. Es sind ethnische Gruppen wie die Burjäten, die sibirischen Tataren, Ostjaken, Jakuten und andere.

Zusammensetzung der Bevölkerung

Bevölkerungstyp Anteil
Russen 85 %
Weißrussen/Ukrainer 5 %
Tataren, Burjäten, Jakuten, Deutsche u.a. 10 %