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Sendungsinhalt: Mais - Eine Pflanze zwischen Hunger und Profit

Jemima in Kenia weiß nicht, wie sie ihre sieben Kinder satt bekommen soll. Das Hauptnahrungsmittel Mais ist so teuer geworden, dass sie es sich kaum noch leisten kann. Wie ist das möglich? Mais bedeckt weltweit mehr Anbauflächen als jedes andere Agrarprodukt. Doch er dient vor allem zur Produktion von „grüner“ Energie und Tierfutter. Der Maispreis richtet sich nach den Interessen von Finanzinvestoren und nimmt keine Rücksicht auf Menschen, die sich hauptsächlich von Mais ernähren.

Mais - Eine Pflanze zwischen Hunger und Profit

Kapitelübersicht:

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Der Mais-Wahn

00:00 – 01:14

Nur ein kleiner Teil des weltweit angebauten Maises landet auf dem Teller, dagegen dient ein großer Teil der Energieerzeugung. Für die Finanzwelt ist Mais vor allem ein großes Geschäft.

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Kenia: Mais als Grundnahrungsmittel

01:14 – 04:53

Jemimah hat nicht genug Mais für sich und ihre sieben Kinder. Ihre eigene Ernte ist zu gering. Um Mais dazukaufen zu können, holzt die Familie Bäume und Büsche ab und verarbeitet sie zu Holzkohle. Dies verschlechtert die Böden weiter.

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Deutschland: Biogas-Produktion

04:53 – 08:51

In Deutschland entsteht in Biogasanlagen „grüne“ Energie aus Mais. Der Ökostrom ist umweltfreundlich, regenerierbar und eine Alternative zu Atomkraft, Kohle und Erdöl. Doch inzwischen verdrängt Mais zunehmend andere Produkte von den Feldern.

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USA: Produktion von Bio-Ethanol

08:51 – 12:24

Die USA sind weltweit der größte Maisproduzent. Auf riesigen Farmen wird Mais für die Produktion für Bio-Ethanol angebaut. Das Geschäft lohnt sich. Auch in den USA hat sich die Mais-Anbaufläche in wenigen Jahren verdoppelt.

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Die Finanzwelt: Mais als Geschäft

12:24 – 17:12

Der gesamte US -Mais wird an der Börse von Chicago gehandelt. Spekulationen führen dazu, dass der produzierte Mais mehrmals gekauft und verkauft wird. Der Handel mit Mais ist ein lukratives Geschäft.

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Afrika: Mangelernährung und Maispreis

17:12 – 21:01

Jemimahs Kinder leiden unter Mangelernährung. Daran kann auch der Arzt nichts ändern, der regelmäßig ins Dorf kommt. Auf dem Markt bekommt Jemimah für ihr Geld immer weniger Mais, denn die Preise sind gestiegen. Sie werden vom Weltmarkt bestimmt.

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China: Mais für den Fleisch-Konsum

21:01 – 22:01

In China steigt der Fleischkonsum rasant an und fordert Millionen Tonnen Mais in Form von Tierfutter. Dieser Mais kommt vor allem aus den USA und Europa und macht immer mehr Anbauflächen notwendig.

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Kenia: Die Jagd nach Ackerland

22:01 – 26:53

Da Anbauflächen knapper werden, pachten oder kaufen Investoren Ackerland unter anderen auch in Kenia. Dies geschieht oft zum Nachteil der einheimischen Bevölkerung.

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Mais: Überfluss und Mangelware

26:53 – Ende

Im Süden Kenias ist Wasser knapp. Auch fehlt Jemima das Geld für Saatgut und Dünger um selbst wieder Mais anzubauen. Weltweit gibt es genug Mais, aber der freie Markt lenkt ihn nicht dahin, wo er zum Überleben gebraucht wird