zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Sendungsinhalt: Strom aus Strömung - total phänomenal

Wasser- und Windkraft zählen zwar zu den ältesten Energiequellen, aber sie haben nach wie vor Zukunft. In Europa liefern sie knapp ein Fünftel des benötigten elektrischen Stroms. Dieser Anteil wird noch zunehmen, denn der Bedarf an umweltschonender und emissionsfreier Energie wächst. „Strom aus Strömung“ erläutert am Beispiel Österreichs, wie aus Stauseen und Flüssen Elektrizität gewonnen wird. Die Alpenrepublik erzeugt – der günstigen Lage wegen – die Hälfte ihres Strombedarfs aus Speicher- und Laufwasserkraftwerken.

Während der Ausbau der Wasserkraft allmählich an seine Grenzen stößt, ist der Windkraftboom ungebrochen. Erst seit wenigen Jahren sind leistungsstarke Windturbinen im Einsatz, die nicht nur an Land, sondern auch im Meer einen wesentlichen Beitrag zur Stromversorgung liefern können. „Strom aus Strömung“ stellt verschiedene Konzepte vor und zeigt, wie sie funktionieren.

Strom aus Strömung

Kapitelübersicht:

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Stauseen speichern Energie

00:00 – 02:48

Die Gletscher der Alpen enthalten ungeheuere, sich immer wieder erneuernde Energie. Die Sonne setzt Schmelzwasser frei, das ins Tal läuft. Mit Talsperren und Stauseen, kann diese Wasserenergie gespeichert und zur Energiegewinnung genutzt werden. Die Errichtung riesiger Speicherwerke in den Bergen bedeutet allerdings einen großen Eingriff in die Natur.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Die Funktion von Wasserturbinen

02:48 – 08:35

Alle Speicherkraftwerke arbeiten nach dem gleichen Prinzip: Die potentielle Energie des Wassers im Speichersee wird erst in Bewegungsenergie und dann in elektrische Energie umgewandelt. So genannte Peltonturbinen wandeln die Wasserenergie in Rotationsenergie um. Generatoren erzeugen über ein Magnetfeld daraus elektrische Energie.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Stromgewinnung durch Flüsse

08:35 – 10:46

Flusskraftwerke stauen das Flusswasser. Das Wasser fließt durch Kavernen und treibt riesige Kaplanturbinen an, die Rotationsenergie erzeugen. Die Kaplanturbine ähnelt einer Schiffsschraube und hat assymetrische, bewegliche Schaufeln. Damit kann sie flexibel auf Veränderungen der Strömung und des Drucks reagieren. Insgesamt hat die Wasserkraft in den Staaten der EU einen Anteil von neun Prozent.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Windkraftanlagen

10:46 – 12:56

Staatliche Förderung und technischer Fortschritt haben der Windenergie in Deutschland neuen Auftrieb gegeben. Der Rotor der Windkrafträder nutzt die Luftströmung als Energiequelle. Generatoren wandeln diese Energie sehr effizient in Strom um. Allerdings ist die Stromausbeute von den Windverhältnissen abhängig. Kritiker beklagen auch mögliche Verschandelungen der Landschaft durch riesige Windräder.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Meeresströmung zur Energiegewinnung

12:56 – Ende

Energiefarmen aus dem Meer – ein verlockender Gedanke. Seit 2003 läuft ein europäisches Gemeinschaftsprojekts namens Seaflow. Die Ingenieure konstruieren Versuchsanlagen mit modifizierten Windturbinen, die unter Wasser betrieben werden können. An Betonpfeilern sollen sich einmal megawattstarke Turbinen drehen und aus den stetig fließenden Gezeitenströmungen des Meeres Elektrizität erzeugen.