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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Ulrike Meinhof mit einem Manuskript in der Hand; Rechte: WDR: Max Ehlert

Bundeskanzler Kiesinger erkennt es spätestens nach dem brutalen Attentat auf Rudi Dutschke: "Gewalt provoziert Gegengewalt." So nimmt der Konflikt zwischen dem Staat und der aus der studentischen Protestbewegung hervorgegangenen Roten Armee Fraktion (RAF) seinen Lauf. Richten sich die Angriffe der Terroristen zunächst gegen Institutionen, die angeblich den westlichen Kapitalismus verkörpern, kommt es mit Beginn der 1970er Jahre zu den ersten Opfern auf beiden Seiten – die Lage droht außer Kontrolle zu geraten. [mehr]

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Grabstein der RAF-Mitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe; Rechte: ddp/Michael Latz

Buback, Ponto und Schleyer, Meinhof, Baader, Raspe und Ensslin – die Zahl der Todesopfer steigt auf beiden Seiten in diesem "Deutschen Herbst" von 1977. Bundeskanzler Schmidt will sich jedoch nicht erpressen lassen in einem Konflikt, dessen internationale Tragweite spätestens mit der Entführung einer Lufthansa-Maschine durch palästinensische RAF-Sympathisanten offenkundig wird. Eine zweite Generation der Terroristen ist herangewachsen - in Deutschland ist nichts mehr wie zuvor. [mehr]

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Christian Klar bei der Gerichtsverhandlung; Rechte: WDR

Die RAF setzt ihren bewaffneten Kampf gegen das kapitalistische System auch in den 1980er und 1990er Jahren fort. Ihre Methoden sind nun noch ausgefeilter, die Ziele dieselben: ranghohe Vertreter des westlichen Werte- und Wirtschaftssystems. Obwohl die Rote Armee Fraktion 1992 der Gewalt abschwört und sich 1998 auflöst, erhitzt sie bis heute die Gemüter: Wie ist das damalige Eingreifen von Staat und Polizei zu bewerten? Wie soll mit den Tätern umgegangen werden? Und wo endet in einer Demokratie die Meinungsfreiheit? [mehr]

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