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Glück – Auf der Suche nach dem Glück

Kapitelübersicht:

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Was macht glücklich?

00:00 – 04:58

Was macht uns eigentlich glücklich? Der Ökonom und Glücksforscher Bruno Frey von der Universität Zürich und seine Kollegen befragen regelmäßig tausende Personen dazu, wie glücklich sie in ihrem Leben sind. Dabei kamen die Wissenschaftler zu folgenden Ergebnissen: Arbeit, soziale Kontakte, Glaube und politische Mitbestimmung steigern die Zufriedenkeit der Menschen.

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Macht Geld glücklich?

04:58 – 06:32

Geld allein macht nicht glücklich. Doch stimmt das? Seit den 1970er Jahren wurden viele Studien zum Thema Arbeitszufriedenheit gemacht. Ergebnis: Geld kann tatsächlich die innere Motivation von Arbeitnehmern schmälern. Nicht der Spaß bei der Arbeit, sondern das verdiente Geld tritt dann in den Vordergrund. Voraussetzung dafür ist aber, dass die eigentliche Tätigkeit als unwichtig wahrgenommen wird.

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Glück beim Sport

06:32 – 12:17

Viele Sportler empfinden einen Kick, den sogenannten "Flow", beim Ausüben ihrer Sportart. Der Psychologe Falko Rheinberg versucht in Fragebögen herauszufinden, wann sich Kletterer besonders gut fühlen. Die Auswertung zeigt, dass sich intensive Glücksgefühle nicht während, sondern nach dem Klettern einstellen. In den Flow kommt ein Sportler allerdings nur bei einer Tätigkeit, die er gut beherrscht und die ihn trotzdem herausfordert.

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Wo entsteht das Glück?

12:17 – 16:29

Birthe Schrein ist Schauspielerin und bereitet sich wenige Minuten vor der Premiere innerlich darauf vor. Bei Lampenfieber schüttet ihr Gehirn den Botenstoff Dopamin aus. Der steigert Birthes Aufmerksamkeit. Bei besonders großer Anspannung werden opiumähnliche Stoffe von den Nervenzellen produziert. Wenn der innere Druck nach der Aufführung abfällt, wird das Dopamin in körpereigenes Morphium umgewandelt. Glücksgefühle durchströmen den ganzen Körper.

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Glück macht gesund

16:29 – 19:50

Glückliche Menschen leben länger. Eine Studie, die in einem amerikanischen Kloster gemacht wurde, belegt diese Aussage. Bei der Auswertung der Lebensläufe von 600 Nonnen zeigte sich, dass Nonnen mit überwiegend positiven Erlebnissen bis zu zehn Jahre länger lebten. Weitere Studien ergaben, dass glückliche Menschen seltener und weniger schwer krank werden. Eine negative Lebenseinstellung steigert hingegen die Wahrscheinlichkeit für Herzerkrankungen.

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Glück als Schulfach

19:50 – 24:48

Die Schüler der 9. Klasse der Willy-Hellpach-Schule haben Glücksunterricht. Verantwortung, Lebensfreude, Zuversicht – das sind die etwas anderen Lernziele des neuen Schulfachs. Durch Rollenspiele und Teamarbeit sollen die Schüler Sozialverhalten und Gemeinschaftsgefühl trainieren, ihr Selbstbewusstsein stärken und lernen, Stress zu bewältigen.

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Glück und Charakter

24:48 – Ende

In den 1990er Jahren untersuchten amerikanische Wissenschaftler, wie bestimmte Stärken zur Lebensqualität beitragen. Dafür entwickelten sie einen Onlinefragebogen, der von über einer Million Menschen weltweit ausgefüllt wurde. Die Analyse ergab, dass die Stärken Dankbarkeit, Hoffnung, Neugier, Tatendrang und die Fähigkeit zu lieben einen besonders großen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit haben. Andere Forscher bezogen das Konzept der Charakterstärken auf die Arbeitswelt und fanden heraus, dass Menschen umso zufriedener sind, je besser sie ihre individuellen Stärken am Arbeitsplatz einbringen können.