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Sendungsinhalt: Duisburg - Tor zur Welt

Er ist ein Tor zur Welt: Der Duisburger Hafen verbindet die größte deutsche Industrieregion, das Ruhrgebiet, mit Finnland, Schweden, Lettland, Italien und Griechenland. 1665 schlossen sich in der kleinen Stadt Ruhrort Kohlehändler zu einer Schiffergilde zusammen. Im September 1716 beschloss Ruhrort den Hafenbau.

Mit 21 Hafenbecken und fast 40 Kilometern Ufer ist der Hafen Duisburg der größte Binnenhafen Europas. Während seiner fast 300 Jahre alten Geschichte musste er sich immer wieder verändern. Besonders schwierig war das während der Kohlekrise in den 1960er und der Stahlkrise in den 1970er und 1980er Jahren. Damals machte den deutschen Binnenschiffern vor allem die ausländische Konkurrenz zu schaffen.

Immer mehr Platz benötigen die Logistikunternehmen, die im Hafenbereich Güter lagern, sie umpacken und weiterbefördern. Während früher vom Duisburger Hafen aus die Kohle aus der Region verschifft wurde, bringen die Frachter heute Importkohle aus Übersee. An den Ufern des Duisburger Innenhafens erinnern nur noch die alten Getreidespeicher und Mühlen an die Vergangenheit. Heute haben sich hier Museen, Galerien und Bürogebäude angesiedelt.

  • Kräne und Container im Duisburger Hafen.Warenumschlagplatz Duisburger Hafen; Rechte: WDR
  • Das Foto zeigt das Gebäude des Haniel Museums in Duisburg-Ruhrort.Das Haus der Industriellenfamilie Haniel; Rechte: WDR
  • Ein Kapitän an Bord seines Schiffes. Er steht am Steuerrad.Kapitän Karminecke ist auf dem Wasser zu Hause; Rechte: WDR