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Sendungsinhalt: Organspende - Zweite Chance fürs Leben

Lea ist 16 Jahre alt und lebt mit einem Spenderorgan. Mit elf Jahren musste sie eine neue Leber bekommen, weil ihr eigener Körper das Organ abstieß. Zum Glück konnten ihr die Ärzte rechtzeitig mit einer Organtransplantation helfen. Das ist nicht selbstverständlich. Viele Menschen warten noch: Rund 12000 stehen derzeit in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Gleichzeitig haben nach Betrugsfällen bei der Vergabe viele Deutsche ihr Vertrauen in ein faires Organspendesystem verloren. Aber wie läuft eine Organspende in Deutschland eigentlich ab? Was hat sich seit dem Skandal daran geändert? Was kann ich auf dem Organspendeausweis angeben? Und was genau ist der Hirntod? Wir geben Antworten auf diese Fragen und treffen Ärzte, Verantwortliche und Jugendliche mit Spenderorgan.

Organspende

Kapitelübersicht:

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Ein normales Leben mit neuem Organ

00:00 – 01:29

Als Lea 11 Jahre alt war, versagte ihre Leber, doch Dank eines Organspenders konnte ihr das Leben gerettet werden. Heute führt sie ein ganz normales Leben, trifft sich mit Freunden, singt und geht zur Schule wie andere in ihrem Alter auch.

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Wie kommt das Organ vom Spender zum Empfänger?

01:29 – 03:20

Stirbt ein Spender am Hirntod, wird er der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) gemeldet. Diese Stiftung koordiniert die Organspende in Deutschland. Ist ein passender Empfänger gefunden, wird das Organ entnommen und in ein Transplantationszentrum gebracht. Dort erhält der Patient das Spenderorgan. Das muss alles sehr schnell gehen.

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Der Organspendeskandal und seine Auswirkungen

03:20 – 06:49

Die Bereitschaft zur Organspende ist in Deutschland so niedrig wie seit 10 Jahren nicht. Schuld daran ist vor allem der Organspendeskandal von 2012. Ärzte fälschten Patientendaten, um Patienten auf den Wartelisten für Organe besser zu platzieren. Dadurch ist das Misstrauen gegenüber Organspenden gewachsen. Mit neuen Richtlinien und mehr Kontrollen soll das geändert werden.

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Als Leas Leben mit einer Organspende gerettet wurde

06:49 – 09:20

Lea war häufig krank, doch irgendwann ging es ihr plötzlich sehr schlecht. Die Diagnose lautete: Autoimmunhepatitis. Der Körper stößt die eigene Leber ab. Nach zwei Wochen bekam sie ein Spenderorgan. Angst vor dem eigenen Tod hat sie heute keinen, sagt sie.

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Was genau ist der Tod?

09:20 – 11:24

Es wird unterschieden zwischen Herztod und Hirntod. Doch nur nach dem Hirntod dürfen Organe für eine Transplantation entnommen werden. Es muss nachgewiesen werden, dass der Zustand des Patienten nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

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Auch andere Jugendliche und Kinder warten auf Spenderorgane

11:24 – Ende

Auch andere Kinder und Jugendliche warten auf Spenderorgane, doch es gibt zu wenige Organspenden. Das hat zur Folge, dass die Patienten zu lange warten müssen und infolgedessen sehr krank werden oder sterben. Die, denen geholfen werden kann, stellen sich häufig die Fragen: Warum habe gerade ich das Organ bekommen? Und: Was ist mit dem Spender passiert? Woran ist er gestorben?