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Sendungsinhalt: Organspende – Leben und Tod

Organspende ist ein Thema, das viele Menschen verunsichert und Fragen aufwirft. Es ist ein Thema, über das man sprechen muss. Dieser Film zeigt alle Seiten der Organspende. Er erzählt von der Einlieferung eines Sterbenden ins Krankenhaus bis zur Spende und auf der anderen Seite vom verzweifelten Warten auf ein lebensrettendes Organ über die riskante Transplantation bis zum Leben mit dem neuen Organ. Autor Patrick Hünerfeld dokumentiert einfühlsam die Schicksale der betroffenen Menschen. Mit seinen Kamerateams begleitete er sowohl Menschen, die auf ein Organ warten, als auch Menschen, die am Ende ihre Organe spenden – oder auch nicht, weil sie die notwendigen Kriterien nicht erfüllen oder sich ganz bewusst dagegen entschieden haben. Dabei zeigt und erklärt der Film wie mit möglicherweise hirntoten Patienten umgegangen wird, wie auch die Angehörigen betreut werden, wie eine Hirntoddiagnostik durchgeführt und dabei sichergestellt wird, dass der Patient wirklich tot ist. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Wie läuft alles konkret ab? Was machen die Ärzte bei der Organentnahme und was bedeutet das für den Leichnam und die Möglichkeit sich vom Verstorbenen zu verabschieden. Als Zuschauer erlebt man unmittelbar mit, was Organspende für einen selbst, als möglichen Spender oder auch als betroffenen Angehörigen bedeutet.

Organspende – Leben und Tod

Kapitelübersicht:

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Was bedeutet eine Organspende?

00:00 – 01:05

Tausende Schwerstkranke hoffen auf ein neues Organ. Damit ein Organ erfolgreich gespendet werden kann, müssen viele Bedingungen erfüllt werden. Vor allem aber muss ein anderer Mensch eingewilligt haben, nach seinem Tod seine Organe zu spenden. So steht es auch auf dem Organspendeausweis: “nach meinem Tod”. Was bedeutet das genau?

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Das Warten auf eine neue Lunge

01:05 – 04:06

Josef Moosmann braucht eine neue Lunge. Er leidet unter Lungenfibrose, seine Lunge ist vernarbt, zäh und hart, er kann kaum atmen und muss sich immer zusätzlich künstlichen Sauerstoff zuführen. Ohne Rollator kann er nicht gehen, dabei war der 60-Jährige früher ein begeisterter Sportler. Er steht auf der Warteliste für ein neues Organ und wartet sehnsüchtig auf einen Anruf der Klinik.

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Auf der Intensivstation wird ein Schwerverletzter eingeliefert – die Ärzte und Pfleger kämpfen um sein Leben.

04:06 – 06:37

Ein junger Mann wurde bewusstlos in die Klinik eingeliefert. Die Ärzte und Pfleger versuchen ihn zu reanimieren. Er hat aber bereits einen Sauerstoffmangel erlitten. Die entscheidendeFrage ist nun: Wie stark ist sein Gehirn durch den Sauerstoffmangel geschädigt?

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Was ist der Hirntod?

06:37 – 08:20

Der Film erklärt den Hirntod mit einem Bild.. Ein Mann steht mitten im Leben, über dem Meer des Todes.Wenn sein Herz stehenbleibt, stirbt sein ganzer Organismus und er taucht hinab in den Tod. Doch ein stehengebliebenes Herz kann wieder in Gang gesetzt werden, der Patient kann wiederbelebt werden. Stirbt aber das Gehirn ab, hat der Sterbeprozess unwiderruflich begonnen. Der Hirntod ist der Absprung in den Tod. Ein hirntoter Mensch ist formal tot. Wird ein hirntoter Organspender künstlich beatmet, kann das Herz weiterschlagen, damit die Organe entnommen werden können.

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Der palliative Weg – das Sterben begleiten

08:20 – 10:42

Der bewusstlose Patient, der bewusstlos und mit Sauerstoffschäden in die Klinik eingeliefert wurde, wird sterben, aber er ist kein möglicher Organspender. Die Ärzte werden ihn palliativ begleiten, sie lassen zu, dass die Erkrankung ihren natürlichen Verlauf nimmt. Sie verstehen sich in diesem Fall als Wegbegleiter, die den Patienten den Weg erleichtern, ihnen die Schmerzen nehmen und dafür sorgen, dass diese Menschen in Ruhe sterben können.

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Eurotransplant in Leiden – Vermittlungsstelle für Organspenden

10:42 – 12:44

Eurotransplant in Leiden ist eine Vermittlungsstelle für Organspenden. Dort werden alle Organspender aus acht beteiligten Ländern gemeldet und dort werden ihre Organe verteilt. Die Daten der Spender werden mit den Daten der Patienten auf der Warteliste abgeglichen und mögliche Transplantationschancen geprüft. Die Vergabeprozedur wird genau überwacht und kontrolliert.

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Gespräch mit den Angehörigen einer Sterbenden über eine mögliche Organspende.

12:44 – 16:40

Eine junge Frau wurde bewusstlos in die Klinik eingeliefert. Die Neurologen stellen fest, dass ihr Gehirn schwer geschädigt ist, sie hatte offenbar über längere Zeit einen Sauerstoffmangel. Die Ärzte werden sie nicht mehr retten können, sie wird sterben. Der Transplantationsbeauftragte der Klinik spricht mit den Angehörigen, ob die junge Frau eine Organspenderin sein wollte. Es geht darum, im Sinne der Patientin zu entschieden. Was würde sie wollen?

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Die Operation – Josef Moosmann bekommt eine neue Lunge

16:40 – 17:56

Herr Moosmann bekommt eine neue Lunge, für ihn wurde ein Organ gespendet. Während er im OP-Saal liegt, kommt von einer anderen Klinik ein Ärzteteam mit dem Spenderorgan. Zwei Stunden zuvor wurde sie dem Spender entnommen. Schon während der Operation beginnt Josef Moosmann mit dem einen neuen Lungenflügel zu atmen, der ihm gerade eingesetzt worden ist.

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Hirntoddiagnostik bei einem Patienten, der im Fall seines Todes seine Organe spenden wollte

17:56 – 21:48

Die Neurologen untersuchen einen jungen Mann, der nach einem schweren Unfall eingeliefert wurde. Laut seinen Angehörigen, wollte er im Fall seines Todes seine Organe spenden. Alle Therapieversuche waren erfolglos über viele Tage. Die beiden Neurologen sollen daher eine Hirntoddiagnostik durchführen. Es ist eine sehr aufwändige und gründliche Untersuchung. Die Ärzte müssen den Tod des Patienten feststellen.

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Josef Moosmann lernt mit seiner neuen Lunge zu leben

21:48 – 24:25

Joseph Moosmann ist nach seiner achtstündigen Lungentransplantation auf der Intensivstation. Er kann nun selbständig atmen, ohne künstlichen Sauerstoff. Er muss sich erst an die neue Lunge gewöhnen und lernen wieder frei zu atmen. Aber schon drei Tage nach der Operation darf er zum ersten Mal das Bett verlassen.

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Die Vorbereitung der Organentnahme bei einem hirntoten Patienten, der entschieden hatte, nach seinem Tod Organspender zu werden

24:25 – 28:18

Die Ärzte bereiten die Operation des Organspenders vor. Seine Organe werden vorher genau untersucht, die Vorbereitungen und die Operation selbst sind sehr aufwändig und teuer. Die Organe werden direkt aus dem OP mitgenommen und zu dem Empfänger gebracht. Die Zeit drängt, der Druck ist hoch.

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Joseph Moosmann ist glücklich mit der gespendeten Lunge

28:18 – Ende

Joseph Moossmann lebt nun schon drei Monate mit seiner neuen Lunge. Er ist nicht gesund und er muss ein Leben lang Medikamente nehmen, damit es nicht zu einer Abstoßung kommt. Aber der ehemalige Pfarrer ist sehr glücklich. Er braucht keinen Sauerstoff mehr, er braucht keinen Rollator mehr und er kann endlich wieder frei atmen und sprechen. Die Spenderlunge hat ihm ein neues Leben geschenkt.