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Unterricht: Mit Coca-Cola zum Gold - Olympia und Kommerz

Sendung: Mit Coca-Cola zum Gold - Olympia und Kommerz

Mit der Abschaffung des Amateurparagraphen auf dem Olympischen Kongress 1981 in Baden-Baden sind auch die Olympischen Spiele zum "klassischen Profitum", wie man es bereits bei den antiken Spielen kennen gelernt hat, zurückgekehrt. Die Verantwortlichen für das moderne Olympia kamen damit einer Entwicklung nach, die auf dem Gebiet des Nicht-Olympischen Sports längst Realität war: der Kommerzialisierung des Sports.

Die ursprünglichen Ideale der Olympischen Bewegung - Fairness, Unabhängigkeit und Völkerfreundschaft - scheinen hinter der immer gigantischer werdenden Organisation und Vermarktung zu verblassen. Kritisch betrachtet beschwört die olympische Bewegung Ideale, die sie mittels des auf Wachstum angelegten modernen Sports gar nicht einhalten kann. Die Sendung zeigt die historische Entwicklung hin zur globalen Vermarktung der Spiele. Diese Entwicklung wird nicht chronologisch (wie in den anderen Sendungen) erzählt, sondern in die fünf Gruppen gegliedert, die entsprechende Vermarktungsinteressen an den Spielen haben:

  • die Veranstalter
  • die Sportler
  • die Medien
  • das Internationale Olympische Komitee
  • die Wirtschaft

Für eine Aufarbeitung der Informationen im Unterricht scheint es sinnvoll, den Film in diesen fünf Abschnitten zu zeigen und/oder in Gruppenarbeit eine vertiefende Erarbeitung der Sachverhalte gemäß den fünf Gruppen vorzunehmen. Die Schüler könnten im Anschluss an die Aufarbeitung des Films und ergänzender Materialien diskutieren: Welche Chancen heute Olympia - gemessen an seinen einstigen Idealen - hat, welche "Rolle", bzw. Rahmenvorgaben das IOC geben müsste, oder ob man am "Immer Schöner - immer größer - immer teurer" der Spiele festhalten soll/muss, da es sich als logische Konsequenz der nachindustriellen Wachstumsgesellschaft ergibt?

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