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Zeittafel: Die antiken Olympischen Spiele

Zeitraum Beschreibung
2000-1400 v. Chr.: Blütezeit der kretisch-minoischen Kultur, Stierspiele.
1600-1200 v. Chr.: Achäer besetzen das heutige Griechenland, mykenische Kultur.
1580 v. Chr: Laut Diskus-Inschrift erste Wettkämpfe in Olympia.
Nach 1200 v. Chr.: Dorische Wanderung, Besetzung von Teilen des Peloponnes.
Ab 776 v. Chr.: Spiele in Olympia zu Ehren Zeus. Vierjähriger Turnus. Preis: Ölbaumkranz
Um 750 v. Chr.: Aristokratie löst Königtum in Athen ab.
648 v. Chr.: Größere Teilnehmerzahlen aus den griechischen Kolonien im Mittelmeerraum.
Um 600 v. Chr.: Etruskischer König (nicht Grieche) schickt Weihegeschenk nach Olympia.
594 v. Chr.: Für Sieger wird in Athen ein Staatspreis von 500 Drachmen ausgesetzt (Lebenshaltungskosten von 2,5 Jahren). Der Betrag wird später erhöht.
564 v. Chr.: Arrhachinon aus Phigaleia wird als Toter zum Sieger im Pankration erklärt, da im Augenblick seines Todes sein Gegner den Kampf aufgab.
Um 550 v. Chr.: Bybon stemmt und wirft angeblich einen Sandstein von 150 kg mit einer Hand.
544 v. Chr.: Erste Siegerstatue aus Zypressenholz.
528 v. Chr.: Eine Stute wird zum Olympiasieger erklärt, da sie reiterlos als Erste das Ziel erreicht. Für sie wird ein Bronzebild aufgestellt.
510 v. Chr.: Errichtung der Demokratie in Athen.
496 v. Chr.: Kleomenes wird der Sieg im olympischen Faustkampf aberkannt, weil er seinen Gegner getötet hatte.
490-449 v. Chr.: Perserkriege
480 v. Chr.: Theagenes aus Thasos, berühmtester Faustkämpfer der Antike mit über 1000 Preisen, muss in Olympia eine hohe Buße zahlen, weil er nach seinem Sieg im Faustkampf zu erschöpft war, auch noch im Allkampf anzutreten.
476 v. Chr.: Der Dichter Pindar wohnt den Spielen bei. Er verherrlicht später die Sieger in seinen Oden.
431-404 v. Chr.: Peloponnesische Kriege
404 v. Chr.: Der Olympiasieger Lasthenes gewinnt einen Wettlauf über 30 Kilometer gegen ein Pferd.
356 v. Chr.: Philipp II., König von Makedonien, siegt beim Reiten.
338 v. Chr.: Panhellenischer Bund unter makedonischer Führung.
336-323 v. Chr.: Alexander der Große trägt den griechischen Sport in die Welt.
186 v. Chr.: Erstmals Kampfspiele mit griechischen Athleten in Rom. Die Nacktheit der Griechen erregt bei den Römern Anstoß.
148-146 v. Chr.: Rom unterwirft Griechenland.
um 100 v. Chr.: Die Pythischen Spiele in Delphi werden eingestellt.
80 v. Chr.: Von den 175. Olympischen Spielen findet nur der Stadionlauf der Knaben in Olympia statt. Die übrigen Teilnehmer werden zur Durchführung der Wettkämpfe nach Rom gebracht.
4 v. Chr.: Der spätere Kaiser Tiberius siegt in Olympia mit seinem Vierergespann.
17 n. Chr.: Germanicus, Adoptivsohn des Kaisers Tiberius, siegt im Wagenrennen.
65 n. Chr.: Nero lässt die Spiele der 211. Olympiade um zwei Jahre verschieben, um selbst daran teilnehmen zu können.
385 n. Chr.: Letzter überlieferter Name eines Olympiasiegers: Varazdates aus Armenien im Faustkampf.
393 n. Chr.: Kaiser Theodosius I. verbietet die "heidnischen" Olympischen Spiele.

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