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Einsatz im Unterricht: Maskenbau und Aufführung

  • Ein gelber Kanisterkopf fasst sich ans Kinn. (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Mummenschanz – ein Maskenspiel zum Nachmachen
  • Zwei Riesenhände öffnen einen Theatervorhang (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Vorhang auf für die eigene Vorstellung
  • Zwei Gestalten aus Schreibblöcken nebeneinander (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Selbst einfache Schreibblöcke können zur Maske werden

Maskenbau und Aufführung

Es bietet sich an, die Kinder selbst Masken bauen zu lassen und damit kleine, selbst erfundene Geschichten darzustellen. Die Förderung der Fantasie und Kreativität sowie des Körperausdrucks stehen hierbei im Vordergrund. Das hier beschriebene Vorgehen ist an den Aufbau eines Workshops für Maskenbau und Körperausdruck angelehnt, den die Gruppe „Mummenschanz“ für (Grund-)Schüler anbietet. (siehe hierzu www.mummenschanz.ch). Zeitlich sollte dafür ein ganzer Schulvormittag eingeplant werden.

Zeitplan

1. Maskenbau (ca. 2 Stunden)
2. Aufwärmen, sich an die Maske gewöhnen (ca. 1 Stunde)
3. Erfinden und Einstudieren einer kurzen Geschichte (1 Stunde)
4. Kleine Aufführung

Ablauf

Zunächst basteln die Schüler ihre eigene Mummenschanz-Maske. Ähnlich wie bei der Gruppe „Mummenschanz“ werden dazu Alltagsmaterialien wie Verpackungen, Stoffreste und anderes verwendet. Mit bunten Wollfäden, Geschenkbändern, Schaumstoff, Folie, Papier/Pappe, Schere und Klebstoff gestaltet nun jedes Kind nach seinen Vorstellungen seine eigene Maske: Tierische, witzige, mystische oder unheimliche Gestalten – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Um sich an die Maske als „zweite Haut“ zu gewöhnen und sich in die damit verbundene Rolle hineinzuversetzen, werden nun erste Gehversuche mit der Maske gemacht. Die Kinder sollen ausprobieren, welche Gesten, welche Körperhaltung(en) und Bewegungen zu der neuen Rolle passen. Sie agieren dabei improvisatorisch allein, zu zweit oder in der Gruppe. Dies geschieht stets nonverbal, nur unter Einsatz von Körpersprache. Dazu bedarf es eines größeren Raumes, beispielsweise eines Musik- oder Gymnastikraums, damit die Kinder genug Platz haben sich frei zu bewegen.

In Kleingruppen denken sich die Schüler anschließend eine kurze Geschichte ohne Worte aus und üben diese ein. Am Ende steht eine kleine Aufführung vor Mitschülern und Lehrern.