zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Sendungsinhalt: William Robert Grove und die Brennstoffzelle

  • Die Zeichnung zeigt ein Porträt von William Grove mit Backenbart. Der Brite William Robert Grove konstruiert 1893 die erste Brennstoffzelle; Rechte: WDR
  • Das transparente Gehäuse einer Modell-Brennstoffzelle lässt innen die Elektroden erkennen; außen sieht man Stromkabel und Schläuche für die Gaszufuhr. Heute gibt es Modell-Brennstoffzellen für den Einsatz im Schulunterricht; Rechte: mauritius

Der Brite William Grove (1811-1896) baut 1839 die erste funktionsfähige Brennstoffzelle. Die Spezialbatterie, die aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom erzeugt, erhält zu Groves Lebzeiten wenig Beachtung. Heutzutage gilt sie jedoch als viel versprechende Technologie um alternative Energiequellen zu erschließen.

Inspiriert wird Grove durch den englischen Physiker Michael Faraday (1791-1867), der 1833 Wasser durch Strom in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Geht dies auch rückwärts? Der Chemiker Christian Friedrich Schönbein (1799-1868) macht 1838 eine ermutigende Entdeckung: Taucht man zwei Platindrähte in Schwefelsäure und umspült einen mit Wasserstoff und einen mit Sauerstoff, so fließt Strom.

Grove verbessert den Versuch, bis eine funktionsfähige Apparatur entsteht. Obwohl Grove die Leistung seiner Gasbatterie steigert, verdrängt der Dynamo sie wenig später. Erst der Einsatz in U-Boot und Raumkapsel belebt die abgasfreie Technik wieder. In den 1970er Jahren intensivieren sich die Bemühungen der Forscher, Wasserstoff als alternative Energiequelle zu nutzen. Inzwischen gibt es verschiedene Typen von Brennstoffzellen.

Der Film beschreibt Groves Beitrag zur Entwicklung der Brennstoffzelle und erklärt das Prinzip. Daneben zeigt er, welche Rolle die Technologie im 21. Jahrhundert spielen könnte.

Weitere Informationen zur Sendung