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Sendungsinhalt: Alessandro Volta und die Batterie

  • Farbiger Stich: An merkwürdige Apparaturen auf einem Tisch sind überall Froschschenkel angeschlossen. Galvanis Froschexperimente; Rechte: AKG
  • Schwarzweiß-Stich: Volta steht neben einem Tisch, auf dem eine kleine Säule steht. Die Volta-Säule ist die erste elektrochemische Zelle; Rechte: AKG

Der italienische Physiker Alessandro Volta (1745-1827) gilt als Geburtshelfer des elektrischen Zeitalters. Vor allem eine Erfindung ist es, die ihn bereits zu Lebzeiten berühmt macht: Volta konstruiert die erste elektrochemische Zelle.

Den Anstoß zu Voltas Entdeckung liefert der Anatomie-Professor Luigi Galvani (1737-1798). Er hatte gehäutete Froschschenkel durch die Berührung mit Metallen zum Zucken gebracht und daraus auf eine "tierische Elektrizität" geschlossen. Volta ist von Galvanis Experimenten fasziniert, glaubt aber nicht an dessen Hypothese. In eigenen Experimenten zeigt er, dass unterschiedliche Metalle ausreichen, um elektrische Effekte zu erzielen. Volta konstruiert eine Säule, die als "Volta-Säule" in die Geschichte eingeht: Es ist der Prototyp einer Batterie – die erste praktisch nutzbare Stromquelle. Sie macht die weitere Erforschung der Elektrizität erst möglich.

Der Film verfolgt Voltas Laufbahn und rekonstruiert den Verlauf seiner Entdeckungen vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Diskussion um Ursprung und Natur der Elektrizität. Er erklärt die Funktionsweise einer elektrochemischen Zelle am Prototyp der "Voltaschen Säule".