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Sendungen: Chemie

Schwarzweiß-Foto von Hermann Staudinger in einem Sessel. Rechte: Dpa

Aus Chlorwasserstoff, Acetylen und Licht wird Polyvinylchlorid: So legte der deutsche Chemiker Fritz Klatte 1912 den Meilenstein für die Herstellung jenes Kunststoffes, der heute unter der Abkürzung PVC bekannt ist. Ob als Geldkarte im Portemonnaie oder als Fußbodenbelag in der Wohnung – PVC ist mittlerweile aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wenige Jahre nach Klattes Erfolg erkennt Hermann Staudinger den Reaktionsmechanismus: die Polymerisation. Der Siegeszug des Allround-Werkstoffs PVC beginnt. [mehr]

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Schwarzes Wählscheiben-Telefon aus den 20er Jahren. Rechte: Mauritius

Die Geschichte des ersten Kunststoffes liest sich wie ein Krimi. Lange wetteiferten Chemiker darum, wer als erster einen künstlichen Werkstoff herstellen konnte. Dieses Material sollte sich zunächst wie Ton, Glas und Bronze formen lassen, um danach in dieser Form zu bleiben. Auch der Belgier Leo Hendrik Baekeland experimentierte im 19. Jahrhundert – bis er ein schwarzes, unlösliches, hitzebeständiges Material erhielt und nach sich selbst benannte: Bakelit. Doch beinahe wäre das Produkt eines Konkurrenten zum Meilenstein der Kunststoffe geworden. [mehr]

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