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Methodisch-didaktische Hinweise

Bezug zu den Bildungsplänen

  • Eine junge Kegelrobbe reckt den Kopf aus dem Wasser. (Rechte: SWR – Print aus der Sendung) Junge Kegelrobbe vor der Küste Estlands

Der vielfältige inhaltliche Ansatz der Sendung erlaubt ihren Einsatz in den Fächern Geographie/EWG (Erdkunde – Wirtschaftskunde – Gemeinschaftskunde) , Biologie/NWA (Naturwissenschaftliches Arbeiten) und weiteren Fächerverbunden der Sekundarstufe I. Geographische Bezüge bestehen zu den Themenbereichen Orientierung im Raum (genauer: Verortung von Großlandschaften Deutschlands und Europas) und Beschäftigung mit einer Landschaft hinsichtlich exemplarischer erdgeschichtlicher Ereignisse (in diesem Fall: die Entstehungsgeschichte des Ostseeraumes nach der letzten Eiszeit). Im Fachbereich Naturwissenschaften stellt einerseits das Staunen über die biologische Vielfalt ein unterrichtliches Grundprinzip dar. Insbesondere die Angepasstheit ausgewählter Tierarten an das Leben an Land, in der Luft und im Wasser ist dabei zu betonen. Andererseits soll Schülern Erkenntnisgewinn durch Sekundärerfahrungen, beispielsweise durch Filme, ermöglicht werden. Das Sammeln, Sortieren und Gewichten von Sachinformationen bildet dabei einen methodischen Schwerpunkt.

Beschreibung des Unterrichtsablaufs/Hinweise für Lehrer

Geographie/EWG: Am Stundenbeginn steht ein Rätsel, bei dem die Klasse einige Ostsee-Anrainerstaaten errät, beispielsweise mittels Flaggen, Autokennzeichen, Länderumrissen und so weiter. Überleitend wird die Frage nach der Gemeinsamkeit all dieser Länder geklärt: eben das Angrenzen an dieses europäische Randmeer. Daran anschließend wird die Sendung gezeigt. Die Klasse gewinnt Eindrücke vom Naturraum Ostsee und orientiert sich zugleich durch das Ausfüllen des Arbeitsblattes „Karte der Ostsee“ (Arbeitsblatt 1). Alternativ ist der Filmeinsatz am Ende einer Unterrichtseinheit zur letzten Eiszeit denkbar. Geomorphologische Grundbegriffe sollten vorhanden sein. Anhand einzelner Sequenzen wird die Genese des Ostseeraumes aufgezeigt und mittels des Arbeitsblattes 2 „Die Entstehung der Ostsee“ nachvollzogen.
Biologie/NWA: Nach der Wiederholung zahlreicher heimischer Vogelarten wird auf die enorme Vielfalt dieser Tiergruppe verwiesen. Gemäß dem Prinzip „vom Nahen zum Fernen“ wird zur Sendung übergeleitet, wobei das beiliegende Rätsel (Arbeitsblatt 3) als Arbeitsgrundlage dient. Es wird ausgeteilt, kurz besprochen, von der Klasse während des Films ausgefüllt und am Stundenende korrigiert beziehungsweise ergänzt.

  • Das Satellitenbild zeigt die Ostsee mit sämtlichen Anrainerstaaten. (Rechte: SWR – Print aus der Sendung)

    Satellitenaufnahme Nordeuropas mit der Ostsee

  • Küstenlandschaft mit großen, abgerundeten und glatten Felsen. (Rechte: Thomas Willers)

    Von Gletschern glatt geschliffen – Felsen auf den Aland Inseln

  • Mehrere Dutzend Trottellummen, Vögel mit weißem Bauch und dunklem Gefieder oben, sitzen an einer steilen Felswand. (SWR – Print aus der Sendung) Trottellummen nisten waghalsig an Felswänden

Methodische Erläuterungen

Die Arbeitsaufträge wurden so gewählt, dass die Schülerinnen und Schüler während der Filmmitschau im Unterricht gerade gewonnene Erkenntnisse rasch festhalten und somit dokumentieren können. Die „Karte der Ostsee“ lässt sich aufgrund der vorgegebenen Informationen leicht ergänzen. Die darüber hinausgehende Atlasarbeit ist grundsätzlich fester Bestandteil des Erdkunde-Unterrichts. Das Textblatt „Die Entstehung der Ostsee“ ermöglicht durch Wegstreichen des Falsch-Begriffes die Komprimierung wesentlicher Informationen bei gleichzeitigem konzentriertem Verfolgen der Filmsequenzen. Besonders motivierend wirkt oft ein Rätsel, bei dem zusätzlich, quasi als Selbstkontrolle, der Begriff zu finden ist, der der Biologiestunde im Grunde den Titel gibt. Durch die eigenständige Erläuterung des Lösungswortes wird der Unterricht sinnvoll abgerundet.