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Hintergrund: Waldgeschichte - Wachsende Einflüsse der Menschen auf die Wälder - Erste Einflüsse

  • Pfahlbauten (Quelle: Imago) Rekonstruktion von Pfahlbauten am Bodensee. Die ersten Sesshaften benötigten Holz für den Bau ihrer Häuser (Quelle: Imago)

Bis zum Ende der Mittleren Steinzeit lebten die Menschen als Nomaden. Sie wanderten umher und beschafften ihre Nahrung als Jäger und Sammler. In der Jungsteinzeit aber wurden sie sesshaft und begannen Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Die Viehhaltung wurde durch die Zähmung und Züchtung von Haustieren möglich, wie z. B. Rind, Schwein, Schaf und Ziege. Der Wald diente diesem Vieh als Weidegebiet. Auch erste Waldrodungen für Siedlungen und Ackerflächen verkleinerten die bewaldete Fläche Außerdem wurde Holz als Energie- und Baustoff verwendet. Insgesamt aber war die Beeinflussung des Waldes durch den Menschen damals noch gering, denn die Nutzung war extensiv und es gab nur wenige Siedlungen.

In der Folgegeschichte des Menschen nahm das Holz als Energieträger, Bau- und Werkstoff eine immer zentralere Rolle ein. Der Holzverbrauch stieg immer weiter an, es kam zu tiefgreifenden Veränderungen im Landschaftsbild.