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Sendungsinhalt: Lebensraum Bannwald

Ob Monokultur oder Mischwald aus Laub- und Nadelbäumen – unsere Wälder werden bewirtschaftet. Im Bannwald (auch Naturwildreservat genannt) ist das anders. Hier greift der Mensch nicht ein. Aus umgefallenen und zersetzten Bäumen wächst neues Leben - der Wald verjüngt sich auf natürliche Art und Weise. Das Zusammenspiel zwischen Pflanzen, Tieren, Bakterien und Pilzen funktioniert. Es gibt keinen Abfall oder Müll. Was auch entsteht, es wird gebraucht. Pflanzen wandeln die Energie der Sonne um und wachsen. Tiere fressen Pflanzen oder andere Tiere. Und wenn Pflanzen und Tiere absterben, werden sie zersetzt. Dafür sind Millionen Kleinlebewesen und Bakterien zuständig. Auch Pilze gehören zur „zersetzenden Gesellschaft“. Produzenten, Konsumenten und Destruenten arbeiten in der „Recyclinganlage Bannwald“ optimal zusammen. Weniger als ein Prozent der bewaldeten Fläche Deutschlands ist Bannwald. Der Film beschreibt die Pflanzen und Tiere im Lebensraum Bannwald und erklärt, warum Wirtschaftswälder, die aus gleichartigen und gleichaltrigen Bäumen bestehen, empfindlich auf Naturereignisse reagieren.

Filmskript: Lebensraum Bannwald

Lebensraum Bannwald

Kapitelübersicht:

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Die Artenvielfalt des Waldes

00:00 – 02:01

Der Wald besteht aus mehr als nur Bäumen: Unzählige verschiedene Pflanzenarten leben hier. Jede Art ist an bestimmte Bedingungen angepasst und hat bestimmte Bedürfnisse. Dadurch entsteht ein dicht vernetztes Ökosystem.

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Die Nutzung des Waldes durch den Menschen

02:01 – 03:46

Der Mensch hat ein wirtschaftliches Interesse am Wald. Da er Holz für verschiedene Produkte benötigt, will er Wälder so ertragreich wie möglich bewirtschaften. Artenarme Stangenwälder entstehen. Diese sind jedoch sehr anfällig für Schädlinge, oder auch Sturmschäden.

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Der Bannwald

03:46 – 04:58

Im Bannwald greift der Mensch nicht ein. Die Artenvielfalt ist groß. Daher kann die Natur in solchen naturbelassenen Waldgebieten Schäden selbst ausgleichen. Der Wald verjüngt sich sozusagen selbst.

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Wildkatze, Luchs und Wolf

04:58 – 10:16

Wildkatze, Luchs und Wolf gehören zu den bedrohten Tierarten. Sie wurden vom Menschen fast ausgerottet. Meist geschah dies aus wirtschaftlichen Gründen. Während Luchs und Wildkatze ein neues Zuhause im Bannwald finden können, scheint für Wolfsrudel in Deutschland ein Leben in Freiheit nicht mehr möglich.

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Verwertung im Bannwald – Abfall gibt es nicht

10:16 – 12:07

Alle Waldbewohner leben in enger Symbiose: Was für den Einen Abfall ist, kann für Andere lebenswichtig sein. Daher gibt es im Bannwald keinen „Müll“. Alles wird verwertet. In vom Menschen bewirtschafteten Gebieten ist dies oft nicht möglich. Durch das Eingreifen des Menschen fehlen für viele Arten notwendige Lebensgrundlagen.

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Spechthöhlen – nicht nur für Spechte ein Zuhause

12:07 – Ende

Spechte sind wahre Baumeister: Mit ihren Schnäbeln können sie Höhlen in Baumstämme zimmern, die sie dann als Brutplatz verwenden. Davon profitieren auch andere Tierarten. Der Kleiber ist so ein Nachmieter. Er baut verlassene Spechthöhlen zu seinem eigenen Brutplatz um.