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Sendungsinhalt: Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen

Ohne sie gäbe es kein tierisches oder menschliches Leben auf unserem Planeten – Pflanzen! Im Wald treffen wir auf die verschiedensten Arten der kleinen, grünen Sauerstoffproduzenten. Jede Pflanze hat eine bestimmte Nische erobert und viele von ihnen verfügen über verblüffende Taktiken, um sich fortzupflanzen. Relativ wenig Aufwand treiben die Windbestäuber, wie Hasel oder Fichte. Der Lerchensporn investiert in Nektar, um bestäubende Insekten anzulocken. Der Aronstab nimmt seine Bestäuber gar vorübergehend gefangen. Auch die Verbreitungswege der Samen sind vielfältig: lassen sich manche einfach vom Winde verwehen, so haben es andere darauf abgesehen, sich fressen zu lassen. Erdbeere und Moschuskraut rekrutieren Schnecken für den Samentransport. Das Springkraut erschließt mit einem raffinierten Schleudermechanismus neue Lebensräume für seine Nachkommen. Vom Lebenszyklus der Pflanzen und ihren Anpassungen an die Umwelt erzählt dieser Film.

Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen

Kapitelübersicht:

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Vom Wind getragen – Verbreitung auf dem Luftweg

00:00 – 04:23

Viele Pflanzen nutzen den Wind zu ihrer Verbreitung – z.B. trägt er die Samen von Fichten durch die Luft und hilft den Bäumen so neue Lebensräume zu erschließen. Aber auch zur Befruchtung setzen Nadelbäume und viele andere auf Windkraft. Für Heuschnupfen-Allergiker ist es ein Graus, für die Vermehrung der Weide unverzichtbar: Der Wind trägt die die männlichen Weidenpollen zu den weiblichen Blütenständen und sorgt so für die Befruchtung.

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Bestäubung durch tierische Partner

04:23 – 08:45

Eine zielgerichtete Bestäubung erreichen Pflanzen durch die Zusammenarbeit mit Insekten. Viele Pflanzen bieten Nektar im Tausch für den Pollentransport von Blüte zu Blüte. Ein fairer Handel an den sich aber nicht alle halten: Die Erdhummel zapft dem Lerchensporn Nektar ab, ohne die Blüten zu bestäuben. Umgekehrt trickst der Aronstab die Insekten aus: Er hält kleine Fliegen so lange in seiner Blüte gefangen, bis sie zu Pollenboten werden.

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Wege zum Licht und zur Nahrung

08:45 – 16:25

Pflanzen brauchen Licht, Wasser und Nährstoffe, um zu gedeihen. Rankepflanzen wie der Hopfen haben sich zu wahren Kletterkünstlern entwickelt, um vom dunklen Waldboden in die lichtdurchflutete Kronenregion zu gelangen. Das Wassersackmoos hält sich mikroskopisch kleine Untermieter, die für Dünger sorgen. Mistkäfer sorgen dafür, dass der Dung den die Waldtiere hinterlassen, schneller den Pflanzen zu Gute kommt.

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Festgewachsen und doch mobil – Verbreitung auf dem Landweg

16:25 – 24:53

Pflanzen können sich kaum bewegen. Dennoch gelingt es ihnen, ihre Samen in die weite Welt zu schicken und so neue Gebiete zu bewachsen. Erdbeeren und Moschuskraut vertrauen auf Schnecken, die ihre Früchte fressen und die Samen später anderswo wieder ausscheiden. Andere Früchtefresser wie Rotwild oder Vögel tragen die pflanzliche Fracht über noch größere Strecken.

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Verbreitung ohne fremde Hilfe – Weitwurf nach Pflanzenart

24:53 – Ende

Diptam und Springkraut verfügen über raffinierte Schleudermechanismen. Sind die Früchte reif, so reicht der kleinste Auslöser und sie explodieren geradezu. Das indische Springkraut schleudert seine Samen bis zu 7 m weit. Das ist einer der Gründe, warum es so erfolgreich ist und sich auch bei uns immer weiter verbreitet.