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Hintergrund: Djoudj-Nationalpark

Galerie: Tiere im Djoudj-Nationalpark

  • Pelikane (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

    Pelikane

  • Warzenschweine (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

    Warzenschweine

  • Eisvogel (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

    Eisvogel

  • Nilwaran erbeutet Pelikanei (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

    Nilwaran erbeutet Pelikanei

  • Blatthuhn (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

    Blatthuhn

  • Nilkrokodil (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

    Nilkrokodil

  • Jungpelikane (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

    Jungpelikane

  • Seevogelkolonie (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

    Seevogelkolonie

  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

Der Djoudj-Nationalpark

  • Pelikane (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung) Pelikane
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

Der Djoudj-Nationalpark ist einer von vier Schutzgebieten in Senegal. Wegen seiner zoografisch herausragenden Bedeutung wurde er 1971 geschaffen. Er dient vor allem dem Vogelschutz. Sein Gebiet umfasst etwa 160qkm und damit 5% vom Senegaldelta. Er gehört zum Weltnaturerbe und wurde im November 2000 in die „Rote Liste“ der UNESCO eingetragen, da er durch die Überwucherung mit einer schädlichen Wasserpflanze gefährdet ist. Problematisch ist u.a. dass die dichte Pflanzendecke seltene Vogelarten bei der Nahrungssuche behindert.

Das Senegaldelta unterlag bis vor etwa 30 Jahren einem natürlichen Wasserregime. Um landwirtschaftliche Nutzflächen zu gewinnen wurden dann Deiche und Dämme gebaut, die die Flussebene austrockneten. Damit verkleinerte sich auch der Lebensraum der Tiere. Seit der Einrichtung des Nationalparks wird der Wasserstand in den Überschwemmungsflächen künstlich reguliert. Es wird darauf geachtet, den Wasserstand optimal für Pelikane (es handelt sich um Rosapelikane) zu halten. Dieses Management führt zu alljährlichen Bruterfolgen und zu einem Anstieg des Bestandes. 1999 wurden 14.000 Pelikane im Park gezählt.

Auch für die paläarktischen Zugvögel ist der Park von herausragender Bedeutung, so z.B. für den europäischen Löffler, Knäkenten, Spießenten, Krickenten und Uferschnepfen (Schwöppe und Thannheiser 1995).

  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)