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Sendungsinhalt: Der Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten

Der Wildbiologe Christoph Promberger fängt in einer Lappjagd Timisch, eine stattliche Wölfin, und legt ihr einen Sender an. Geführt von der Peilantenne dokumentiert Kameramann Markus Zeugin das Leben der Karpaten-Wölfe. Er ist der erste, dem Bilder von der Aufzucht wildlebender Wölfe in Europa gelingen. In ihrem traditionellen Jagdrevier stehen heute Wohnblocks. Timisch zieht bis zum Morgengrauen durch die Straßen, und sogar Braunbären kommen in die Stadt Brasov und plündern die Mülltonnen. In Deutschland wäre längst Panik ausgebrochen, doch die Rumänen lassen sich davon nicht irritieren. So kann Christoph Promberger, der „Herr der Wölfe“, in Ruhe seine Forschungen durchführen. Sie sollen dazu beitragen, die bedrohte Tierart zu retten. „Der Herr der Wölfe“ gibt es auch in den Sprachfassungen „The Lord of the Wolves“ und „Les loups en Roumanie“.

Filmskript: Der Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten

Der Herr der Wölfe

Kapitelübersicht:

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Das Leben der Karpatenwölfe

00:00 – 06:52

In den Bergen der Karpaten in Transsylvanien gibt es mehr Wölfe als irgendwo sonst in Europa. Wissenschaftler einer deutsch-rumänischen Forschungsstation wollen mehr über das Leben der Karpatenwölfe erfahren. In der Nähe des Dorfes Zernescht zieht der Wildbiologe Christoph Promberger zwei Welpen groß, die er aus einer Wolfsfarm gerettet hat. Sein Hauptinteresse aber gilt den wilden Karpatenwölfen. Mit seinem Schneemobil folgt er ihren Wanderwegen.

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Ein Senderhalsband für Timisch

06:52 – 10:47

Im Dorf Prejmer haben die Biologen eine zweite Forschungsstation eingerichtet. Die beiden Wolfskinder sind inzwischen drei Monate alt. Um das Leben der wilden Wölfe besser beobachten zu können wollen die Wissenschaftler ein Senderhalsband einsetzen. Eine Wölfin, die sie später „Timisch“ nennen, geht ihnen bei der so genannten „Lappjagd“ in die Falle. Sie wird mit einer Spritze betäubt und bekommt das Senderhalsband angelegt.

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Einmalige Einblicke in das Leben einer Wolfsfamilie

10:47 – 13:52

Mit einer Peilantenne kann Christoph Promberger das Signal von Timischs Senderhalsband orten. So entdeckt er auch ihren Wolfsbau in einem schwer zugänglichen Waldgebiet. Timisch hat dort 10 Welpen geboren. Ganz in der Nähe installiert Kameramann Markus Zeugin eine Funkkamera, die er aus einem Kilometer Entfernung steuern kann. So gelingen ihm einmalige Aufnahmen aus dem Leben der Wolfsfamilie.

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Wölfe in der Stadt

13:52 – 20:08

Timischs Wolfsbau liegt nur etwa zwei Kilometer von der Stadt Brasov entfernt. Die Biologen können das Signal von Timischs Senderhalsband orten und folgen der Wölfin durch die Stadt. Sogar dem Zoo stattet Timisch einen Besuch ab. Auch die Müllkippe am Stadtrand ist Bestandteil ihrer nächtlichen Tour. Die Stadtbewohner sind solche „Besuche“ gewöhnt und haben keine Angst vor den Wölfen. Die Bären, die in der Stadt die Müllcontainer durchwühlen, sind da weit gefährlicher.

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Von Wölfen und Menschen

20:08 – 25:25

In den Karpaten leben Menschen und Wölfe schon lange nahe beieinander. In Deutschland dagegen ist die Anwesenheit von Wölfen ein relativ neues Phänomen. Auch dort siedeln sich inzwischen wieder Wolfsrudel an, aber im Gegensatz zu Rumänien ist man den Umgang mit Wölfen in Deutschland nicht gewöhnt. Die Wölfe kommen fast jede Nacht vorbei, berichten Rumänische Schäfer. Elektrozäune können helfen, die Schafe besser vor Wolfsangriffen zu schützen. Aber auch spezielle Hunderassen, die in der Lage sind, Schafe gegen Wölfe zu verteidigen, werden als Herdenschutzhunde eingesetzt.

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Plötzlich kein Signal mehr...

25:25 – Ende

Trotz Senderhalsband können die Wölfe plötzlich nicht mehr geortet werden. Sie sind in einem abgelegenen Tal verschwunden. Ein Kontrollflug soll Klarheit bringen. Schließlich findet Christoph Promberger das Senderhalsband. Allerdings ohne Wolf, der vermutlich von einen Wilderer getötet wurde. Die Zukunft der Karpatenwölfe hängt vor allem von der Bereitschaft der Menschen ab, diese Raubtiere neben sich zu dulden.