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Hintergrund: Ein Leben mit An­sprü­chen - Die Öko­lo­gie der He­cken, Wie­sen und Fel­der

  • Eine Wiese voller Wildblumen (Quelle: Jupiterimages / Thinkstock) (Quelle: Jupiterimages / Thinkstock)

Wie­sen und He­cken sind eben­so wie Fel­der Be­stand­teil der vom Men­schen ge­schaf­fe­nen Kul­tur­land­schaft. Zwar kom­men Wie­sen und He­cken auch in einer na­tür­li­chen, vom Men­schen gänz­lich un­be­ein­fluss­ten Land­schaft vor, doch wür­den in Mit­tel­eu­ro­pa ohne den Ein­fluss des Men­schen Laub­wäl­der klar do­mi­nie­ren. Erst mit der Ein­füh­rung der Land­wirt­schaft und den damit ein­her­ge­hen­den Ro­dungs­maß­nah­men wurde der of­fe­ne Raum für Fel­der, He­cken und Wie­sen ge­schaf­fen.

In die­ser vom Men­schen ge­schaf­fe­nen "künst­li­chen Step­pe" haben sich zahl­rei­che Tiere und Pflan­zen an­ge­sie­delt, die an die­sen Le­bens­raum an­ge­passt und zum Teil seit Jahr­hun­der­ten fes­ter Be­stand­teil un­se­rer Fauna und Flora sind. Sie alle leben in einem kom­pli­zier­ten öko­lo­gi­schen Netz ge­gen­sei­ti­ger Be­zie­hun­gen, das emp­find­lich auf Stö­run­gen re­agiert. Än­dert sich ein Teil die­ses Netz­werks, z. B. durch den Rück­gang einer be­stimm­ten Tier­art, kann dies Aus­wir­kun­gen auf viele an­de­re Glie­der des Öko­sys­tems haben.