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Sendungsinhalt: Zeitenwende

  • Die Schwarzweiß-Aufnahme zeigt einen Panzer, der eine deutsche Stadt einnimmt. Die Einwohner haben aus den Fenstern weiße Tücher gehängt. Friedliche Einnahme einer Stadt durch alliierte Truppen; Rechte: AKG
  • Frauen und Kinder mit Gepäckwarten am Straßenrand auf eine Transportmöglichkeit. Nach Kriegsende schlagen sich die Menschen in die Heimat durch; Rechte: dpa

Im März 1945 überschreiten die Alliierten den Rhein. Am 8. April stehen sie unmittelbar am Rande des Ruhrgebiets. Essen, Bochum, Dortmund – fast täglich fallen ihnen weitere Städte in die Hände. Gegenwehr gibt es kaum noch. "Führer-Geburtstag" am 20. April: In Berlin hält Goebbels noch eine Ansprache mit Durchhalteparolen im Reichsrundfunk. In den Ruinen im Westen beginnt bereits eine neue Zeit.

Die Amerikaner nehmen 3,8 Millionen deutsche Soldaten gefangen. Sie werden in große provisorische Lager im Freien gebracht. Die berüchtigten Rheinwiesenlager in Rheinberg, Büderich und Remagen sind völlig überfüllt. Kurz vor Kriegsende haben Gestapo und SS noch tausende Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge ermordet. Die Alliierten konfrontieren die deutsche Bevölkerung mit diesen Verbrechen.

Vom Tod Adolf Hitlers am 30. April erfahren viele Deutsche von den Amerikanern. Krieg und Nationalsozialismus sind nun vorbei. Doch was wird kommen? Die Zukunft ist ungewiss. GI's bringen neue Lebenslust und neue Freiheiten – Camel und Swing trotz Trümmern und Entbehrungen. Evakuierte und Flüchtlinge kehren heim. Aufräumen für den Wiederaufbau im Frühling 1945: Die Deutschen wollen nach vorne blicken und vergessen.