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Sendungsinhalt: Revolution

Moskau ist ein Sehnsuchtsort für alle, die von einer kommunistischen Gesellschaft träumen. Intellektuelle und Freiheitskämpfer aus ganz Europa pilgern hierher. Doch wird das Gesellschaftsexperiment vor allem mit Gewalt voran­getrieben. Deutschlands Wirtschaft liegt am Boden, der Staat ist pleite. Frankreich besetzt 1923 wegen ausbleibender Reparationszahlungen das Ruhrgebiet. Um den Verpflichtungen nachzukommen, wirft Deutschland die Notenpressen an: Eine Hyperinflation ist die Folge.

Filmskript: Revolution

Revolution

Kapitelübersicht:

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Sehnsucht nach Revolution

00:00 – 10:16

Nguyen Ai Quoc, kommunistischer Politiker und Revolutionär, trifft mit anderen Revolutionären aus der ganzen Welt in Moskau ein. Die Journalistin Elise Ottesen aus Stockholm kämpft für die Emanzipation der Frauen. In den Erzminen von Grängesberg besucht sie die Frauen von Arbeitern, die mit ihren Kindern und Männern unter miserablen Bedingungen leben. Elise Ottesen spricht den Frauen zu, nicht aufzugeben. Immer mehr Frauen gehen in Europa für ihre Rechte auf die Straße.

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Kämpfe für eine bessere Welt

10:16 – 13:36

Vera, eine linientreue Parteigenossin der KPdSU, bedrängt Nguyen Ai Quoc. Sie ist wie Lenin der Meinung, dass die kommunistische Revolution in Deutschland gelingen muss. Nguyen Ai Quoc zweifelt daran; dafür wird er von Vera an die Parteigenossen verraten. Die schwedische Frauenrechtlerin Elise Ottesen verspricht den Frauen der Minenarbeiter, sie über Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung aufzuklären. Die Verhütung ist jedoch in Schweden strikt verboten.

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13:36 – 20:16

Rudolf Höß kämpft im Freikorps gegen die Kommunisten. Den Versailler Vertrag und die damit verbundenen Reparationszahlung an Frankreich, erkennen die nationalen Freikorps nicht an. Die Finanzkrise verschärft sich und die Hyperinflation im Deutschen Reich macht das Geld wertlos. In Stockholm informiert sich die Feministin Elise Ottesen bei einem befreundeten Arzt über Verhütungsmethoden für Frauen. Sie geht ein großes Risiko ein, denn das ist illegal.

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Flucht und Gefängnis

20:16 – Ende

Leipzig, 1923. Rudolf Höß kommt ins Gefängnis, weil er einen Mann getötet hat, der angeblich als Spion für die Franzosen gearbeitet hat. Elise Ottesen fährt nach Grängesberg und weist die Frauen der Erzminen heimlich in die Nutzung von Pessaren zur Schwangerschaftsverhütung ein. Höß bekommt im Gefängnis Besuch von Hauptmann Stable, der ihm den Sieg mit dem neuen Führer der Nationalsozialsten, Adolf Hitler, prophezeit. In Moskau wird die Parteilinie der KPdSU geändert: An die Revolution in Deutschland glaubt man nicht mehr. Nguyen Ai Quoc soll eine Theorie für die Revolution in den Ländern der Dritten Welt entwickeln. Am 9. November 1923 unternehmen Adolf Hitler und Erich Ludendorff einen Putsch gegen die bayerische Landesregierung. Der Putsch misslingt. Die Zukunft des Gefangenen Rudolf Höß ist ungewiss. Nguyen Ai Quoc, der jetzt den Kampfnamen Ho Chi Minh - Bringer des Lichts - trägt, verlässt Moskau.