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Sendungsinhalt: Crash

Während eine kleine Oberschicht die „Goldenen Zwanziger“ genießt, leben in den Armenvierteln Millionen Menschen im Elend. Ende 1927 kommt ein neues Finanzprodukt aus Amerika nach Europa: der Konsumentenkredit. Die Menschen kaufen massenhaft auf Pump und spekulieren mit Aktien. Mit dem Schwarzen Freitag 1929 zerplatzt der Traum vom Aufschwung für alle. Die US­Banken ziehen ihr Geld ab und verlangen die Kredite zurück. Banken brechen zusammen, es folgen Warenhäuser und Betriebe.

Filmskript: Crash

Crash

Kapitelübersicht:

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Die Goldenen Zwanziger: Luxus und Armut

00:00 – 09:41

In den Großstädten Europas genießt eine kleine Oberschicht das mondäne Leben der „Goldenen Zwanziger“. Dagegen leben Millionen Menschen in bitterer Armut, wie der Kommunist Hans Beimler. Er kann seine Familie nicht ernähren, seine Ehefrau Magdalena ist verzweifelt und hat längst den Glauben an die kommunistische Partei verloren. In Wien ist Edith Wellspacher eine der ersten Medizinstudentinnen. Sie spart sich jeden Bissen vom Mund ab, um ihr Studium zu finanzieren und sieht sich mit den Anfeindungen der Männerwelt konfrontiert. Der Franzose Marcel Jamet träumt vom besten Bordell der Welt. Mit seiner Lebensgefährtin betreibt er in Paris das Nobel-Etablissement „One Two Two“ – auf Pump.

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Alles auf Pump: der Traum vom Reichtum

09:41 – 20:43

Noch vergibt Amerika großzügig Kredite und lässt die Menschen vom Reichtum träumen. Der kommt allerdings nur bei sehr wenigen an. Während Hans Beimler sich für die KPD engagiert und Flugblätter klebt, ist seine Frau der Armut nicht länger gewachsen. Auch in Wien spitzt sich die Lage zu: Kälte und Hunger machen der Medizinstudentin Edith Wellspacher zu schaffen - bis sie den jüdischen Assistenzarzt Max Wachstein kennenlernt. In Paris hält sich Bordellbesitzer Jamet währenddessen noch mit Krediten aus Amerika über Wasser.

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Der große Crash: die Kreditblase platzt

20:43 – Ende

Im Jahr 1929 erleben die Deutschen eine Welle von Geschäftspleiten, die Arbeitslosenzahlen steigen. In den USA platzt die Kreditblase und stürzt die Welt in eine handfeste Wirtschaftskrise. Der Franzose Jamet rettet sein Etablissement nur, indem er sich an den Geheimdienst verkauft. Nach dem Tod seiner Frau entsendet die KPD Beimler nach Augsburg. Für die anstehenden Neuwahlen im Reich soll er Werbung für die Partei machen. Aber auch die Nationalsozialisten erhoffen sich große Stimmgewinne. Als sich im Reich, aber auch in Wien, die Stimmung gegenüber den Juden weiter aufheizt, verliebt sich die Ärztin Edith Wellspacher in den jüdischen Assistenzarzt Max Wachstein.