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Hintergrund Bali: Vulkane, Erdbeben und Tsunamis

  • Kahler Vulkan (Quelle: SWR) Mount Agung, der heilige Berg Balis

Indonesien ist das Gebiet der Erde mit der höchsten Vulkandichte. Das rührt daher, dass die meisten indonesischen Inseln auf einer Subduktionszone liegen, nämlich dort, wo sich die Indisch-Australische Platte unter die Indochinesische Platte schiebt. Ein Blick auf die Landkarte des Malaiischen Archipels lässt diesen so genannten Sunda-Bogen klar erkennen. In dieser tektonisch extrem aktiven Zone tritt Magma empor bis wenig unter die Erdoberfläche. Das führt zu häufigen, zum Teil erheblichen Eruptionen.

Der Vulkan Gunung Agung

Einer dieser Vulkane ist der Gunung Agung, der heilige Berg der Insel Bali, auf dem nach dem Glauben der Hindus die Götter ihren Sitz haben. Gunung ist indonesisch und bedeutet Berg, Vulkan. Mit seinen 3.142 Metern Höhe ist dieser kegelförmige Schichtvulkan weithin sichtbar, wenngleich sein Gipfel oft in Wolken gehüllt sein kann. Immer wieder zeigt er seine Aktivität und stößt Rauch und Asche aus seinem sehr tiefen Krater. Der letzte Ausbruch des Agung war am 17. März 1963, wobei mehr als 1000 Tote zu beklagen waren. Dörfer wurden zerstört, aber der Lavastrom verfehlte den am Berghang gelegenen Tempel. Die balinesischen Hindus deuteten das als Zeichen der Götter.

Erdbeben und Tsunamis

Eine weitere Bedrohung sind Erdbeben und Tsunamis, die diese Region heimsuchen, so zum Beispiel das Beben vor der Küste Sumatras am zweiten Weihnachtstag 2004, als durch den darauf folgenden Tsunami mehr als 300.000 Menschen ihr Leben verloren haben.

Die indonesischen Vulkane liegen auf der Nahtstelle zwischen der Indisch-Australischen und der Indochinesischen Platte. (Quelle: SWR)

Der Sunda-Bogen