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Hintergrund Appenzell: Geschichte und Geographie

  • Felsiger Berg mit Alm im Vordergrund (Quelle: SWR) Der Säntis

Geschichtliches

Das heutige Appenzellerland hieß bis zum Jahr 1597 Kanton Appenzell. Im Zuge der Reformation fand die so genannte „Landteilung“ statt, und der Kanton Appenzell wurde aufgeteilt in die beiden Halbkantone Appenzell Außerrhoden (reformiert) mit dem Hauptort Herisau und Appenzell Innerrhoden (katholisch) mit Appenzell als Hauptort. Bewohner, die ihren Glauben nicht ändern wollten, mussten in den jeweiligen Kanton umsiedeln. Der vorliegende Film spielt in Innerrhoden, was man an dem katholischen Brauchtum erkennen kann.

Geographie

In der Schweiz ist Appenzell Innerrhoden der Kanton mit der niedrigsten Einwohnerzahl, nämlich nur etwa 15.000. Nach Basel-Stadt ist er mit 172 Quadratkilometern der flächenmäßig zweitkleinste Kanton. Der Hauptort ist mit 6.000 Einwohnern das an der Sitter gelegene Appenzell (Ort). Innerrhoden liegt im Nordosten der Schweiz, grenzt im Süden und Osten an den Kanton St. Gallen und im Norden und Westen an Appenzell Ausserrhoden. Innerrhoden ist touristisch erschlossen und hat, nicht zuletzt durch den Fremdenverkehr, eine gute Infrastruktur. Der Ort Appenzell selbst liegt in 780 m Höhe am Fuße des Alpsteinmassivs und besteht aus den drei Bezirken – so heißen in der Schweiz die Gemeinden – Appenzell, Schwende und Rüte.

Gliederung:
Talkessel Appenzell - Steinegg – Weissbad
Hochebenen Gonten, Brülisau, Meistersrüte
Alpsteingebiet Tourismusgebiet)
Oberegg (Separater Landesteil)

Landkarte des Appenzellerlandes (Quelle: SWR)

Das Appenzellerland