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Die Verfolgung der Juden

Die Nationalsozialisten verfolgten alle, die in ihren Augen irgendwie anders als sie selbst waren. Politische Gegner, Homosexuelle, Slawen, Roma und Sinti und vor allem die Menschen jüdischen Glaubens. Viele wurden verhaftet oder sogar umgebracht. Adolf Hitler behauptete, dass die Juden an allem schuld seien, was Deutschland widerfahren sei. Mit dieser Begründung wurden ihnen, gleich nach Hitlers Machtergreifung, alles mögliche verboten.

Zum Beispiel durften sie nicht mehr Straßenbahn fahren oder ins Kino oder ins Schwimmbad gehen. Auch manche Berufe durften sie nicht mehr ausüben, und in jüdischen Geschäften sollte niemand mehr einkaufen. Viele Juden wurden entlassen, jüdische Kinder aus den Schulen geworfen. Willkürlich wurden Juden eingesperrt. Die meisten Deutschen schauten lieber weg, wenn ihre jüdischen Nachbarn verhaftet wurden. Kaum einer wagte es einzugreifen.

Die Regierung bedrohte die Juden täglich massiver. Am 9. November 1938 verbrannten die Nazis in ganz Deutschland Synagogen und organisierten Überfälle auf jüdische Häuser und Geschäfte.

Immer mehr Juden wurden verhaftet und in extra dafür gebauten Lagern eingeschlossen, den sogenannten Konzentrationslagern. Dort mussten sie unter elenden Bedingungen Sklavenarbeit leisten. Viele Gefangene starben an der schweren Arbeit und an Krankheiten und Hunger. Aber das reichte Hitler nicht aus. Er wollte alle Juden vernichten. Für den Massenmord wurden in den Lagern Gaskammern gebaut. In ihnen brachten die Nationalsozialisten etwa sechs Millionen jüdische Männer, Frauen und Kinder um.

  • SS-Mann vor jüdischem SchaufensterIn diesem jüdischen Geschäft sollte nicht mehr eingekauft werden.
  • Brennende SynagogeDie Synagogen wurden angezündet.
  • Synagoge in TrümmernEine Synagoge nach dem Brand.
  • Blick auf das LagerDas Konzentrationslager Auschwitz, in dem viele Juden von den Nationalsozialisten umgebracht wurden.