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Der erste Weltkrieg

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland noch lange kein demokratischer Staat. Die Deutschen waren zu dieser Zeit ein eher gehorsames, untertäniges Volk. Überall marschierte Militär und schon die Kinder spielten am liebsten Soldat.

Die Kinder wurden streng erzogen. Die Mädchen sollten eine gute Hausfrau und Mutter werden. Die Jungen sollten später zum Militär gehen.

Alles Militärische begeisterte die Menschen und auch die Politiker sprachen gerne über Krieg. Die europäischen Länder befanden sich in einem internationalen Machtkampf. Jedes Land wollte reicher, größer und bedeutender sein als die anderen.

Besonders Deutschland rüstete auf und war bereit, seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Die Lage spitzte sich immer weiter zu. 1914 begann der Erste Weltkrieg.

  • Sechs Geschwister in OrgelpfeifenreiheKinder sollten vor allem artig sein.
  • Jungen im MatrosenanzugErwachsene steckten Kinder gerne in Matrosenanzüge.
  • Soldaten an den Kanonen

    Französische Soldaten im Ersten Weltkrieg.

  • Soldaten an den Kanonen

    Viele junge Männer aller Kriegsnationen mussten direkt von der Schulbank an die Front gehen.

  • Soldaten an den Kanonen

Deutschland und Österreich-Ungarn kämpften gegen Frankreich, Italien, Großbritannien, Russland und später die USA. Ganze Teile Europas wurden zum Schlachtfeld. Es war der erste Krieg mit Massenvernichtungswaffen, wie Flugzeugen, Panzern, Maschinengewehren und Giftgas.

Über zehn Millionen Menschen starben. Noch heute kann man in Europa die riesigen Friedhöfe sehen, wo die Soldaten begraben wurden.Vier Jahre später, 1918, war der Krieg endlich zu Ende. Deutschland war der Verlierer und musste den Siegermächten für den angezettelten Krieg sehr hohe Strafen zahlen.

  • GräberreihenSoldatenfriedhof in Frankreich