zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Unterricht: Japan: Achtung Erdbeben!

  • Eine mehrere Meter hohe Welle überspült eine Straße.  (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Japan: Auf das verheerende Erdbeben folgte die Flutwelle
  • Epizentrum und Ausdehnung des Erdbebens. (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Das Epizentrum des Bebens lag direkt vor der japanischen Küste
  • Menschenmenge sieht entsetzt nach oben. (Quelle: SWR – Screenshot aus der Sendung) Nach Erdbeben und Tsunami folgen weitere Katastrophen

Bezug zum Bildungsplan

Naturereignisse und Naturkatastrophen in ihren Auswirkungen als Bedrohung der Menschen zu beschreiben, das wird als Fachkompetenz von den Schülerinnen und Schülern am Ende der Klassenstufe 6 erwartet – laut gymnasialem Bildungsplan im Fach Geographie in Baden-Württemberg (Stand 2012).
Außerdem sollen sie Basisinformationen aus Atlaskarten, Ablaufschemata, Bildern und Texten erfassen können (Methodenkompetenz) sowie kooperatives Arbeiten eingeübt haben (Sozialkompetenz). Für die Bildungspläne der anderen Schularten/Bundesländer gilt dies entsprechend.

Bezüglich des Erlernens dieser Kompetenzen bietet die Einbindung des Films „Japan: Achtung Erdbeben!“ in den Unterricht sowie die Bearbeitung der Arbeitsblätter genügend Möglichkeiten. Überdies waren die Stärke des Erdbebens in Japan im März 2011, das Ausmaß seiner direkten Folgen (Tsunami, Atomkatastrophe) sowie die Medienpräsenz von solcher Dimension, dass die Alltagswelt der Schüler noch heute erreicht wird. Ein exemplarisches Lernen an diesem Fallbeispiel ist möglich, in der Hausaufgabe wird die globale Dimension angesprochen.

Unterrichtsverlauf (1 Stunde)

Mit der ersten Filmsequenz „Häufige Erdbeben in Japan“ (00:00- 02:30) erfolgt der Unterrichtseinstieg. Ein kurzes Brainstorming folgt auf die Frage nach den Gefahren (Sach- beziehungsweise Personenschäden), die von Erdbeben ausgehen: Eine Mindmap wird erstellt. Die Vorkenntnisse der Schüler werden so mit den neuen Informationen des Filmes verknüpft und Neugierde wird geweckt.

Augenblicklich steht die Frage nach den Ursachen dieser großen Beben unserer Erde im Raum. Dies wird mithilfe der nächsten Filmsequenz „Plattentektonik“ (02:30-03:20) beantwortet. Das Arbeitsblatt 1 sichert die neuen Kenntnisse. Die Fachbegriffe „Epi- und Hypozentrum“ werden durch die Lehrkraft erklärt und ergänzt. Aufgrund der Kürze dieser Filmsequenz empfiehlt es sich, diese zweimal zu zeigen.

Ab welcher Stärke Erdbeben extrem gefährlich werden und wie man diese wissenschaftlich misst, darum geht es in einem nächsten Schritt. Diesbezüglich erfolgt eine differenzierte Partnerarbeit: Die Arbeitsblätter 2 beziehungsweise 3 werden eigenverantwortlich bearbeitet, die Ergebnisse ausgetauscht. Die Filmsequenz „Die Erdbeben von 1923 und 2011“ (03:20 – 06:50) veranschaulicht die Auswirkungen starker Beben in Japan im Anschluss.

  • Arbeitsblatt 2: Wie misst man Erdbeben? (1)
  • Arbeitsblatt 3: Wie misst man Erdbeben? (2)

Wie Japaner mit dieser täglichen Bedrohung umgehen, wird durch die Filmsequenzen „Das Erdbeben-Frühwarnsystem“ und „Erdbebensicheres Bauen“ (06:50-08:50 sowie 10:07- 14:30) verdeutlicht. Die Schüler füllen parallel zum Film das Arbeitsblatt 4 aus: das Frühwarnsystem in Japan.

Doch als wäre das Beben der Stärke 9 nicht stark genug: Tsunami und Atomkraftkatastrophe folgten im März 2011 in Japan. Welche Auswirkungen sie hatten, wird durch die letzte Filmsequenz veranschaulicht: „Tsunami und Atomkatastrophe“ (08:47-10:02). Die Mindmap wird durch diese beiden Folgekatastrophen ergänzt und somit vervollständigt.

In der Hausaufgabe erarbeiten die Schüler mit Hilfe des Atlas die Hauptverbreitungsgebiete der Erdbeben weltweit.

  • Arbeitsblatt 4: Das Frühwarnsystem – ein Schutz vor Erdbebenfolgen
  • Hausaufgabenblatt - Erdbeben weltweit