zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Brunnen in Kenia (Quelle: SWR/Eikon Südwest)

Durch den Klimawandel kommt es in Kenia immer häufiger zu extremer Dürre. Die Massai führen einen aussichtslosen Kampf um Weideland und Wasser für ihre Rinder. Denn das ohnehin spärliche Wasser wird über Pipelines zu Farmen geleitet, auf denen Rosen, Nelken und andere Blumen für den Export gezüchtet werden. So beziehen Großabnehmer in Deutschland Blumen für den Muttertag aus Kenia, während 40 Prozent der Kenianer keinen Zugang zu Trinkwasser haben. [mehr]

nach oben

Gruppe mit Dr. Sahai (Quelle: SWR/Eikon Südwest)

In Indien haben sich viele Bauern auf genetisch verändertes Saatgut eingelassen: Westliche Agrarkonzerne versprachen ihnen eine „grüne Revolution“. Statt den erhofften Wohlstand zu erreichen, wurden Tausende Bauern jedoch in die Abhängigkeit von Großkonzernen gezwungen und haben sich hoch verschuldet. Für viele ist der Selbstmord die letzte „Fluchtmöglichkeit“ aus der Schuldenspirale. [mehr]

nach oben

Regenwald in Brasilien (Quelle: SWR/Eikon Südwest)

Der Regenwald im Amazonasgebiet von Brasilien wird immer weiter abgeholzt, um die Nachfrage der Industrienationen nach Tropenholz, Rindfleisch und Tierfutter zu befriedigen. Zurück bleiben riesige Soja-, Mais- und Zuckerrohr-Monokulturen, die wenige Großgrundbesitzer reich machen, während die Landbevölkerung ums Überleben kämpft. [mehr]

nach oben

Herstellung von Schlammkeksen (Quelle: SWR/Eikon Südwest)

Den Menschen in Haiti wurde versprochen, ihre Armut habe ein Ende, wenn das Agrarland sich dem internationalen Welthandel öffne. Doch mit der Öffnung des Marktes wurde das Land mit billigen Produkten überschwemmt, während die Bauern vor Ort nichts mehr verkauften. Zum Beispiel verdrängte US-amerikanischer Reis die einheimischen Reissorten, die mit dem Billigprodukt nicht konkurrieren konnten. Tausende Bauern verließen ihre Dörfer, um in der Hauptstadt Port-au-Prince ein besseres Leben zu finden. [mehr]

nach oben