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Filminhalt: Zorn

Ist Zorn mehr als Wut oder einfach nur ein anderes Wort für das gleiche Gefühl? Philosoph Dr. Philipp Hübl klärt für Sabine Heinrich die Begriffsfrage. Und wie sich richtig fieser Zorn anfühlt, erfährt sie von Ivan: Er ist schon häufiger so richtig ausgerastet und zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Doch man kann seinem Zorn auch Ausdruck geben, ohne jemanden zu verletzen. Das zeigt das Beispiel von Aisha, die als Rap-Sängerin ihre Gefühle in Songs verwandelt.

Zorn

Kapitelübersicht:

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Zorn ist vielfältig

00:00 – 04:56

Der Begriff Zorn ist etwas veraltet: Heute spricht man eher von Ärger oder Wut. Doch alle Begriffe meinen dasselbe, nämlich das unkontrollierbare Gefühl, das uns zu schlimmen Taten verleitet. Und das hat jeder schon erlebt. Viele Menschen gehen ein- bis zweimal pro Woche vor Ärger an die Decke.

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Bewusster Umgang mit Zorn

04:56 – 14:00

Ivan hatte seinen Zorn lange nicht im Griff: Er schlug mehrere Menschen krankenhausreif und hat mittlerweile 19 Anzeigen wegen Körperverletzung. Er fühlte sich respektiert, wenn er zugeschlagen hat. Für ihn waren lange negative Gefühle der einzige Antrieb. Heute lernt er, seine Wut im Zaum zu halten und auf friedliche Art Anerkennung zu gewinnen.

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Zorn als Antrieb

14:00 – Ende

Zorn kann ein wichtiger Antrieb sein: Politischer Zorn schafft beispielsweise gesellschaftliche Veränderungen, wie der Arabische Frühling gezeigt hat. Für die Berlinerin Aisha ist Zorn der Antrieb für ihre Musik: Als Rapperin "Lady Scar" wandelt sie ihre Wut in Lieder um und macht sich so Luft. Früher prügelte sie sich, um die Wut loszuwerden.