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Sendungsinhalt: Geschichte Südafrikas – Folge 2

  • In einem Schuppen durchkämen Arbeiter Erde nach Gold. 1886 ist Südafrika im Goldrausch; Rechte: WDR
  • Der Siedler mit Gewehren und Patronengurten in einem historischen Foto aus dem Burenkrieg. Buren kämpfen drei Jahre lang gegen Briten und Einheimische; Rechte: WDR

Mit dem Einzug der Engländer 1795 wird es unruhig in Südafrika. Das 19. Jahrhundert ist geprägt von Auseinandersetzungen zwischen Briten, Buren und Einheimischen um das Land. Die Buren verlassen massenhaft die nun britische Kapkolonie, weil sie mit der Abschaffung der Sklaverei nicht einverstanden sind. Die sogenannten Voortrekker ziehen weiter nach Osten und gründen nach und nach die Republiken Natal, Transvaal und den Oranje Freistaat. Sie dringen dabei auch ins Königreich der Zulu vor, die starken Widerstand leisten. Die Buren sind ihnen mit ihren Waffen aber überlegen und gehen als Sieger hervor.

Auch die Briten haben starkes Interesse, ihren Einfluss im südlichen Afrika zu vergrößern – vor allem, nachdem 1866 Diamanten und 1886 riesige Goldvorkommen entdeckt werden. Johannesburg wächst im rasanten Tempo zu einer Weltmetropole heran, die internationales Kapital anzieht. In der Hochzeit des Imperialismus bricht der Burenkrieg zwischen Briten und Buren aus. Nach drei Jahren Krieg gründen Buren und Briten eine gemeinsame Südafrikanische Union, die aber die schwarze Bevölkerung von der politischen Beteiligung ausschließt.

1913 beschließt die südafrikanische Regierung ein Gesetz, nach dem Schwarze nur in festgelegten Gebieten, so genannten Homelands, siedeln dürfen. Der Beginn der Rassentrennung.