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Sendungsinhalt: Rheinland-Pfalz - Geschichte eines Bundeslandes

Das Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz war seit jeher begehrt. Kelten und Germanen besiedelten es, die Römer besetzten es, unter Kaiser Napoleon kam es in französische Hand, 1815 wurde es unter Preußen, Oldenburg, Hessen und Bayern aufgeteilt. Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wurde es französisch besetzt und 1947 zu einem künstlichen Bundesland zusammengefügt. Zunächst von vielen Einwohnern abgelehnt, wurde es bei einer Volksabstimmung 1975 endgültig angenommen.

Filmskript: Rheinland-Pfalz - Geschichte eines Bundeslandes

Rheinland-Pfalz

Kapitelübersicht:

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Ein begehrtes und umstrittenes Gebiet

00:00 – 03:03

Vor über 2000 Jahren leben Kelten und Germanen auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz. Dann kommen die Römer und bauen Städte wie Koblenz und Trier. Später interessieren sich die Franzosen für diesen Landstrich. 1688 versucht König Ludwig XIV vergeblich, die Pfalz erobern. Zur Zeit der französischen Revolution dringen französische Truppen bis zum Rhein vor, und unter Napoleon ist das Gebiet fest in französischer Hand. 1815 wird es dann unter Preußen, Oldenburg, Hessen und Bayern aufgeteilt.

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Erster und Zweiter Weltkrieg

03:03 – 05:10

1918 feiert Frankreich das Ende des Ersten Weltkriegs und den Sieg über das Deutsche Reich. Französische Truppen marschieren in Koblenz ein und besetzen einen Teil des westlichen Rheinlands. Frankreich verlangt Entschädigung für die Verwüstung des eigenen Landes. Nachdem von deutscher Seite hohe Summen zugesichert wurden, ziehen die Truppen 1930 ab. 1940 greift Deutschland Frankreich an und besetzt das Land vier Jahre lang.

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Französische Besatzung und Landesgründung

05:10 – 09:12

1945 ist Deutschland von den Siegern des Zweiten Weltkrieges besetzt, die Franzosen erhalten den Südwesten. Man überlegt, Teile des Gebiets Frankreich zuzuschlagen, doch 1946 entscheiden die Franzosen, ein rheinland-pfälzisches Land zu gründen mit Koblenz als Hauptstadt.

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Neue Hauptstadt und Volksbegehren

09:12 – 12:45

1947 stimmt die Bevölkerung mit einer knappen Mehrheit der Verfassung zu. Neue Hauptstadt wird Mainz. Doch viele Menschen lehnen das künstliche Bundesland ab und starten 1956 ein Volksbegehren mit dem Ziel, eine Volksabstimmung über eine Auflösung des Landes herbeizuführen. Doch bis es zu dieser Abstimmung kommt, vergehen fast 20 Jahre.

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Volksabstimmung, AKK und heute

12:45 – Ende

Erst 1975 wird die Volksabstimmung durchgeführt, doch inzwischen haben sich die Menschen an ihr Bundesland gewöhnt. Was bleibt ist ein Konflikt um die Mainzer Stadteile Amöneburg, Kostheim und Kastel (AKK), die zu Wiesbaden zählen, weil sie auf der anderen Rheinseite liegen – in Hessen. Immer wieder gibt es Initiativen für eine Wiedervereinigung der Mainzer Stadtteile.