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Unterricht: Vergletscherung

Didaktische Hinweise

Die dritte Folge der Reihe Geomorphologie kann im Erdkundeunterricht der Sekundarstufe I und II in zwei verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt werden:

  • Landeskundlicher Ansatz (häufig Sek I): der Alpenraum oder das Alpenvorland werden behandelt und dabei soll ein Schwerpunkt auf der glazialen Überprägung liegen.
  • Thematischer Ansatz (häufig Sek II): Bei der Behandlung der Oberflächenformung der Erde sollte die Glazialmorphologie besondere Berücksichtigung finden.

Für den Unterricht bietet sich die Betrachtung der zeitlichen Abfolge eines Gletschers von seiner Entstehung im Nährgebiet bis zur Gletscherzunge im Zehrgebiet an. Nacheinander können dabei die Grundbegriffe der Vergletscherung bzw. ihr Formenschatz behandelt werden. Sinnvoll wäre anschließend eine graphische Darstellung eines Gletschers als Tafelbild, in die die Schüler alle wesentlichen Begriffe eintragen können. Außerdem sollte zwischen dem Formenschatz in den Alpen und dem des Alpenvorlandes unterschieden werden, weil sich in der Ebene z. T. andere Phänomene entwickelt haben als in den Bergen.

Lernziele

Die Schüler sollen

  • erkennen, dass Vergletscherungen sowohl in den Alpen selbst als auch im Alpenvorland Spuren hinterlassen haben
  • die Entstehung und die Bewegungsdynamik eines Gletschers kennenlernen
  • verschiedene Fachbegriffe aus der Glazialmorphologie verstehen
  • die glaziale Überprägung des Alpenvorlandes verstehen