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Unterricht: Schichtstufen

Didaktische Hinweise

Die fünfte Folge der Reihe Geomorphologie kann im Erdkundeunterricht der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden. Es kann nach zwei möglichen Ansätzen vorgegangen werden:

  • Landeskundlicher Ansatz (häufig Sek I): Insbesondere in Baden-Württemberg sollen die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt und Schönheit dieser Landschaften kennenlernen. Der Lehrer kann zwar eine Landschaft nach der anderen behandeln, ansprechender und interessanter ist der Unterricht aber, wenn auf den Zusammenhang zwischen den Landschaften eingegangen wird. Es ist dann zwar viel Abstraktionsvermögen gefragt, die Trickfilme, insbesondere der letzte, veranschaulichen die Vorgänge aber sehr gut. Treten dennoch Verständnisschwierigkeiten auf, dann kann mit einem einfachen Styropormodell aus übereinandergelagerten farbigen Platten (den Gesteinsschichten) nachgeholfen werden. Ein "Rheingraben" ist vorpräpariert und bricht ein, die Flanken können gehoben werden und das Darstellen der rückschreitenden Erosion bereitet mit Styropor ebenfalls keine Schwierigkeiten.
  • Thematischer Ansatz (häufig Sek II): Bei der Behandlung des Gesteinsaufbaus und der Oberflächenformen der Erde als Ergebnis erdgeschichtlicher Prozesse kann das südwestdeutsche Schichtstufenland beispielhaft herangezogen werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch Einsicht in das Zusammenwirken exogener und endogener Kräfte. Wird das Thema um den Aspekt der natürlichen Grundlagen des menschlichen Lebens erweitert, dann wird der Bezug zur anthropogenen Nutzung des Schichtstufenlandes hergestellt.

Lernziele

Die Schüler sollen

  • das Phänomen der Schichtstufenlandschaft kennenlernen;
  • die Zusammensetzung der einzelnen Schichten kennenlernen;
  • die Bildung der Schichten nachvollziehen;
  • die Ausbildung des Schichtstufenlandes, so wie es sich heute darstellt, erklären;
  • die Entstehung von Auslieger- (Zeugen-) bergen als Ergebnis rückschreitender Erosion erkennen.